Wer schlau ist, wartet nicht erst wieder auf den ersten Schnee, um sich auf den nächsten Winter vorzubereiten. Wer schon jetzt Vorkehrungen für die kalte Jahreszeit trifft, kann oft zusätzlich sparen.
Weiße Winterwonne kann ganz schön ins Geld gehen. Nämlich dann, wenn durch undichte Türen und Fenster über 50 Prozent der Wärme entwischt oder ein eingefrorenes Rohr platzt und das einen kostspieligen Wasserschaden plus Reparaturen nach sich zieht. Aber auch zu spät und damit teuer eingekauftes Heizöl, Streugut und Co. können kräftig zu Buche schlagen. Die gute Nachricht: Die meisten finanziellen Winterpannen lassen sich durch cleveres Planen vermeiden – das spart Nerven und bares Geld.
Gehen Sie rechtzeitig einkaufen
Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch der Winter - und damit Schnee, Eis, Frost und kalte Temperaturen. Die hausinternen Vorratskammern sollten deswegen nicht nur mit Leckereien gefüllt sein, sondern auch mit allerlei Praktischem. Allen voran: Heizmaterial. Hier lohnt es sich, etwas im Voraus einkaufen zu gehen (bessere Preise!) – und auf Vorrat. Denn die meisten Lieferanten erheben zusätzlich zum Brennstoffpreis eine einmalige Liefergebühr. Muss der Heizöllieferant seltener kommen, wird es also billiger.
Eine raffinierte Alternative ist es, mit anderen aus der Gegend gemeinsam eine Sammelbestellung beim lokalen Lieferanten aufzugeben. Das spart drei bis fünf Prozent der Kosten für jeden. Bei einer Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kann das immerhin rund 60 Euro ausmachen. Mitbesteller finden Sie entweder im Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft oder auch über Internetseiten wie heizoelpool.de. Prüfen Sie aber nicht nur Ihren Vorrat an Heizöl, sondern auch Ihre Bestände an Streugut, wie z.B. Salz, Sand, Rollsplit oder Granulat. Denn wird gerade gegen Ende des Winters wollen Baumärkte und Co. oft das Lager räumen und haben interessante Sonderangebote.
Oft wird das Streugut aber auch am Ende richtig knapp und ist dann selbst für viel Geld nicht mehr zu haben. Günstiger und gleichzeitig umweltschonend sind alternativ zu Salz und Co. auch Sägespäne. Wer das spätere Zusammenkehren, wenn der Schnee erst geschmolzen ist, nicht scheut, kann in Schreinereien nachfragen - vielleicht bekommt man das „grüne“ Streugut dort sogar umsonst. Auch der Sandkasten kann nicht nur im Notfall als Streuvorrat herhalten und im Frühling günstig wieder aufgefüllt werden.
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