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Haushalt

Top 10 der Biovorsätze

10.04.2012
Von Florian Junker
Sie haben sich vorgenommen, etwas gesünder, bewusster und gleichzeitig sparsamer zu leben? Dafür muss heute keiner mehr darben oder seinen gesamten Alltag umkrempeln, sondern nur ein paar geschickte Regeln beachten. Hier die zehn besten Bio-Vorsätze.
Bio Öko Strom Recycling Vorsatz
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Vom Bio-Wein bis zu Bio-Wellness: Produkte und Dienstleistungen mit dem großen „B“ werden immer beliebter, zeigen Studien. Galten Menschen, die auf eine gesunde, nachhaltige Lebensweise achten noch vor zehn Jahren als körner-bevorzugende Paradiesvögel, ist die grüne Welle heute in den Alltag vieler Deutscher geschwappt und hat sich dort selbstverständlich ausgebreitet. Lebensmittel mit dem Prädikat „Bio“ sind längst vom Reformhaus ins Supermarktregal gewandert, Statussymbole wie PS-starke Autos werden inzwischen mit anderen Augen betrachtet und durch die umweltbewusste Brille kritisch beäugt.

Doch wann und wo bringt Bio wirklich was für Umwelt und Geldbeutel? Und wo können Verbraucher am sinnvollsten ansetzen? Geldsparen hat die effektivsten Alltagsstrategien zusammengestellt:

1. Wechseln Sie zu Ökostrom

Strom aus der Kraft von Wasser, Wind und Sonne: Das klingt nach Urlaub fürs schlechte Gewissen - und Entspannung für die Haushaltskasse! Galt Ökostrom lange als kostspielige Alternative, sind viele Anbieter heute sogar noch günstiger als die örtlichen Grundversorgungstarife. Beim schnellen Anbieter-Vergleich hilft der Stromtarif-Rechner auf geldsparen.de.

2. Schreiben Sie den Einkaufszettel um

Ist leicht und bewirkt viel: nachhaltiges Einkaufen. Setzen Sie wann immer es geht auf regionale Produkte. Sie haben keine langen Transportwege und Kühlphasen hinter sich und eine deutlich bessere Bio-Bilanz. Kaufen Sie Obst und Gemüse möglichst saisonal ein. Bremsen Sie sich bei Tiefgefrorenem, denn das verbraucht in der Truhe zu Hause viel Energie. Und packen Sie bewusst etwas weniger in den Kühlschrank, so landen in Zukunft seltener kostbare Lebensmittel im Abfall.

3. Setzen Sie auf grüne Verpackungen

Einweg-Verpackungen kosten Geld, unnötige Rohstoffe und produzieren Müll. Greifen Sie deswegen wann immer es geht zu Mehrwegverpackungen. Gehen Sie mit Stoffbeutel oder Korb einkaufen, statt neue Plastiktüten zu erstehen. Packen Sie den Rest vom Mittagessen oder das Pausenbrot der Kinder in Vorratsdosen mit Deckel statt in Alufolie ein.

4. Lieber weggeben statt wegwerfen


Ausmisten kann wunderbar befreiend sein. Aber bitte nicht alles wegwerfen! Nutzen Sie statt dessen Möglichkeiten zum cleveren Recycling: Spenden Sie Klamotten an die örtliche Kleiderkammer oder Spielzeug ans Kinderheim. Organisieren Sie eine Tauschparty, zu der Freunde Bücher, CDs etc. mitbringen und untereinander gewechselt wird. Oder stellen Sie eine Kiste mit dem Hinweis „zu verschenken“ vor die Tür: Sie werden überrascht sein, wie schnell der alte Kerzenständer oder die ausgemistete Blumenvase dankbare Abnehmer findet!

5. Sagen Sie der Glühbirne Lebewohl

Wechseln Sie nach und nach zu Energiesparlampen – das drosselt den Stromverbrauch für Licht um bis zu 80 Prozent! Und damit sich der Vorsatz auch richtig lohnt, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die Lampen kein giftiges Quecksilber enthalten. Damit tun sie gleich doppelt etwas für Umwelt und Gesundheit.
 
Sie suchen einen günstigen Stromtarif?
Mit dem Strom-Rechner ermitteln Sie einfach und unkompliziert Ihren persönlich günstigsten Stromtarif.
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Leserkommentare

17.04.2012 14:52 Uhr
Redaktion:
Es ist sicher richtig, dass beim Thema regionale Lebensmittel viel Etikettenschwindel gibt, worauf auch Geldsparen im Artikel "Lebensmittel: Richtig Regional" (http://www.geldsparen.de/sparen/Einkaufen/lebensmittel-richtig-regional.php) schon hingewiesen hat. Trotzdem ist und bleibt es ökologisch grundsätzlich sinnvoll zum Beispiel Eier vom Bauern um die Ecke oder zum Beispiel Bier einer heimischen Brauerei zu bevorzugen.
16.04.2012 12:28 Uhr
Gert Feistel: Regionale Produkte
Ihrem Artikel zu den regionalen Produkten kann ich nicht vollständig zustimmen, denn erst kürzlich wurden im MDR-Fernsehen in der "Umschau" viele Etikettenschwindel dazu aufgedeckt. Viele Produkte kommen ganz woanders her. Einige Hersteller hatten dieses auch unumwunden zugegeben.
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