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Das Fazit

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Wer der Umwelt nachhaltig etwas Gutes tun möchte, ohne auf den Preis schauen zu müssen, setzt auf echte Mehrwegverpackungen. Am allerbesten auf PET-Plastikflaschen. Allerdings sollte man da immer genau auf das Etikett schauen, denn zum Beispiel bei Mineralwasser befinden sich in den allermeisten Pfandkästen Einwegflaschen. Nur wenn explizit Mehrweg draufsteht, ist auch wirklich Mehrweg drin. Richtig grün wird das System, wenn regionale Produkte bevorzugt und dadurch Transportwege gespart werden.

Aber auch wer stärker aufs Geld schauen möchte oder muss, kann mit gutem Gewissen öfter mal zu einem günstigeren Einwegprodukt greifen, ohne gleich zum Klimakiller zu werden. An anderer Stelle kann das gesparte Geld nämlich oft noch effektiver eingesetzt werden. Die Kompensation einer Tonne CO2 kostet zum Beispiel bei atmosfair.de 23 Euro, davon werden dann als Ausgleich für Ihr persönlich produziertes CO2 nachhaltig klimaschonende Projekte wie zum Beispiel Aufforstungen oder Infrastrukturmaßnahmen auf der ganzen Welt gefördert. Dafür können Sie rein rechnerisch über 16.000 Liter Mineralwasser CO2-neutral in Einwegplastikflaschen konsumieren und das entspricht in etwa dem Verbrauch eines Durchschnittsdeutschen in den nächsten 120 Jahren.
 
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Leserkommentare

Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
19.05.2010 16:03 Uhr
Redaktion: Halb so wild
Über Geschmack lässt sich natürlich trefflich streiten und am Ende muss das jeder mit seinem Gaumen selbst entscheiden. Sie haben außerdem Recht, dass es Studien gibt, die hormonähnliche Stoffe im Zusammenhang mit verschiedenen Verpackungen nachweisen. Die Kunstoffflasche steht hier generell unter Verdacht, aber auch etwa die Beschichtungen von Schraubdeckeln bei Glasflaschen. Speziell die von Ihnen zitierte Studie ist dazu sehr unterschiedlich interpretiert worden:
http://www.bfr.bund.de/cm/208/bfr_bewertet_untersuchungsergebnisse_zu_mineralwasserproben_mit_horm onaehnlicher_wirkung.pdf
Wir können nicht mit letzter Sicherheit beurteilen ob die ganze Problematik gesundheitlich auf gar keinen Fall relevant ist, aber genau für solche Fragen gibt es das staatliche Bundesinstitut für Risikobewertung und das sieht hier nach dem jetzigen Stand der Wissenschaft keine Gefahr.
05.05.2010 10:38 Uhr
Kurt34: Doch Gefahr bei PET-Flaschen!
Die hormonelle Belastung in Mineralwasser aus Plastikflaschen (PET) ist nach einer Studie der Universität Frankfurt etwa doppelt so hoch wie bei Wasser aus Glasflaschen. Einen möglichen Grund sehen Wissenschaftler im sogenannten Auslaugen von Weichmachern." Das schreibt die FAZ im März 2009. In der Studie heißt es: "Wir haben Mineralwasser aus Glas- und Plastikflaschen verglichen und konnten zeigen, dass die östrogene Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen".
http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E829E5FFC6FA64E738 7DA4941B4E015CF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Und außerdem schmeckt Wasser aus Kunststofflaschen scheußlich.
05.05.2010 10:25 Uhr
Redaktion: Keine Gefahr bei PET-Flaschen
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung gibt es keinen Grund von einer Gesundheitsgefahr von PET-Flaschen auszugehen. Die in der zitierten Studie gefunden Verunreinigungen mit hormonähnlichen Substanzen sind laut den Experten wohl eher abhängig von der Wassermarke als von der Art der Flasche.
05.05.2010 07:03 Uhr
felixbernie: Mehrweg gegen Einweg
Ökobilanz ist leider nur eine Seite des Problems. Weshalb lässt der Autor die gesundheitlichen Risiken der Plastikflschen aber total unter den Tisch fallen?
Z.B. http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/plastikflaschen-machen-weiblich/
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