Die besten Tricks für gebrauchte Puppen und Kuscheltiere
Puppen
Puppen sind nicht nur für ihre kleinen Besitzerinnen wertvoll. Schon die günstigsten Modelle kosten 15 Euro, für sprechende Markenpuppen kann man sogar 50 Euro plus rechnen. Von Kleidung, Steckkissen und anderen Accessoires ganz zu schweigen. Da lohnt es sich, lieber bei der Puppe aus der eigenen Kindheit etwas Zeit zum Flottmachen zu investieren. Puppenkleider mit etwas Wollwaschmittel im handwarmen Wasser einweichen – so wird tief sitzender Staub sanft gelöst und Wolljäckchen oder Spitzenhemd laufen nicht ein. Nach 30 Minuten gut mit Wasser ausspülen und zum Trocknen auf den Wäscheständer legen. Die meisten Puppen gehören dagegen nicht ins Wasser! Denn die Füllung trocknet schlecht, durch Ritzen läuft Flüssigkeit ins Innere und lässt die Puppe muffeln. Lieber die Kunststoffoberfläche mit einem Waschlappen und mildem Handseifenwasser abrubbeln. Haare vor dem Waschen bürsten, dann Seife ins Haar einmassieren und sanft abbrausen. Mit dem Handtuch vorsichtig trocknen und Haar gleich mit einem breitzinkigen Kamm durchkämmen.
Puppen nie auf die Heizung legen, das Kunststoff könnte schmelzen. Haare und Körper lieber gut abtrocknen und mit dem lauwarm eingestellten Föhn trocknen. Vor dem Bad wohnte die Puppe jahrelang auf dem Speicher und das riecht man leider noch? Bitte kein Parfüm verwenden! Das enthält Alkohol, greift dadurch die Plastikoberfläche an und könnten Bemalungen (Mund, Augen etc.) ablösen. Kochen Sie statt dessen einen richtig starken Pfefferminztee, dessen ätherische Öle vertreiben Muffelgerüche und riechen schön frisch. Etwas warmen Tee auf die Handflächen geben und Puppenhaar und -körper damit einreiben. Mit Küchenkrepp nachwischen.
Kuscheltiere
Sie ziehen mit der Zeit kräftig Staub und damit leider auch Milben an: Egal, ob das gute Stück „in der Familie“ bleibt oder fremd-verschenkt wird, braucht es also eine intensive Pflegekur. Gönnen Sie dem zotteligen Gefährten auf jeden Fall einen Wollwaschgang bei 30 Grad. Zur Sicherheit vorher alles, was sich in der Waschmaschine verhaken und abreißen kann (der geflochtene Schwanz beim Esel, die lustige Filzzunge vom Affen etc.) mit einer Sicherheitsnadel feststecken oder das Tier in einen Kopfkissenbezug stecken. Am besten außerdem noch mehr Kuscheliges wie Handtücher, Schmusedecken etc. mit in die Waschmaschine packen, dann ist das Stofftier gut gepolstert und das Fell leidet nicht.
Nach dem heißen Bad Teddy, Lämmchen und Co. unbedingt in den Trockner geben. Lieber den Schongang wählen, dafür etwas länger drin lassen – so trocknet auch Füllmaterial gut durch und das Fell wird wieder schön plüschig. Tiere danach auf den Wäscheständer in einen warmen Raum geben, mindestens einen Tag nachtrocknen lassen. Zum glänzenden Finale die vollständig getrockneten (!) Tierchen in eine saubere Plastiktüte geben und über Nacht in den Gefrierschrank packen. Das macht den letzten Milben, Bakterien und Co. den Gar aus, die kühle Umgebung lässt das Fell schimmern. Wie neu.
Geschenke
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