Eine schlechte Nachricht für die Freunde von tiefgefrorenen Rindfleisch-Hamburgern: Ihr Lieblingsgericht ist ein wahrer Klimakiller. Die Aufzucht von Rindern verschlingt geradezu CO2-Äquivalente. Denn nicht nur, dass die Fleischproduktion im Schnitt etwa siebenmal mehr CO2 verursacht, als die von vegetarischen Lebensmitteln. Gerade bei Rinder entsteht über die Verdauung auch noch das Gas Methan. Das ist um ein Vielfaches klimaschädlicher als C02 und macht das Steak (umgerechnet rund 13 kg CO2 pro Kilo Rindfleisch) schädlicher als ein Schweineschnitzel (ca. 3 kg) oder eine Hähnchenkeule (rund 2 kg).
Tiefgefrorene Produkte verschlingen zusätzlich Energie während der Lagerung und verursachen Klimaschäden und Kosten. Nachhaltige Verbraucher setzen deswegen möglichst auf frische Produkte. Etwa Kartoffeln statt Tiefkühl-Pommes, denn hier wird schon bei der Produktion viel Energie aufgewendet, zusätzlich kostet jeder Tag Kühlung Strom. Niemand muss völlig auf Fleisch und praktische Tiefkühlkost verzichten. Wer beides um einen Teil reduziert, kann jedoch klimafreundlicher werden
(Rechner) und spart noch dazu Geld.