Für Dauer-Heimbäcker
Wer auf den Geschmack gekommen ist und den Zeitaufwand nicht scheut, kann sich das Leben mit einem Brotbackautomaten nochmals leichter und günstiger machen. Der elektrische Bäcker knetet die Mischung automatisch während dem Backen durch und zieht dabei deutlich weniger Strom als ein großer Backofen. Laut Stiftung Warentest verbraucht das durchschnittliche Brotbacken im E-Herd etwa rund 890 Wattstunden, im Spezialgerät sind es nur etwa 340. Gute Gerät gibt es ab ca. 40 Euro. Ob sich diese kleine Investition rechnet, ist also abhängig davon, wie oft Sie backen. Als Faustregel gilt: Im Schnitt ist der Automat pro Brot etwa 10 Cent günstiger als der Backofen. Damit sich die Anfangsinvestition amortisiert, sollte die Maschine im Laufe ihres Lebens also rund 400 Brote backen.
Fazit: Für kühle Rechner ist das Heimbäckern insgesamt ein gutes Geschäft. Ein 750-Gramm-Brot gibt es in der Eigenproduktion inklusive Stromverbrauch ab ca. 60 Cent. Beim Bäcker kostet der Laib im Schnitt etwa 1,50 Euro. Muss für den Einkauf auch noch extra ein Auto bewegt werden, ist auch die Klimabilanz eindeutig auf Seiten der Heimbäcker. Eines kostet gutes Selbstgebackenes allerdings: Zeit - dafür wissen sie genau was drin ist und warum es so lecker schmeckt.
Brot
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