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Vorsicht bei Schnäppchen-Versprechen
Hübsche Sträuße gibt es im Netz schon unter 20 Euro. Allerdings ist das in aller Regel noch nicht alles, denn hinzu kommen noch Versand-, Service- oder Rechnungspauschalen. Hierauf sollten sie auch achten wenn Sie über die Internetseite eines Discounters bestellen. Denn in aller Regel wird der Strauß letzten Endes doch von einem der folgenden Anbieter verschickt und die Blumen sind hier direkt manchmal sogar noch preiswerter zu haben.
Bei allen interessanten Web-Floristen kommen knapp fünf Euro Versandgebühr zum Straußpreis dazu. Bei fleurop.de sind es sogar satte sechs Euro, allerdings bietet der als einziger auch eine bezahlbare Lieferung an Sonntagen gegen fünf Euro extra Gebühr. Für 2,50 Euro wird hier auch noch während der Woche am gleichen Tag geliefert, wenn Ihnen zum Beispiel der Jahrestag gerade noch so bis 15 Uhr eingefallen ist. Allerdings bietet diesen Service euroflorist.de auch noch günstiger an. Gegen 4,50 Versandgebühr wird auch hier am gleichen Tag ausgeliefert, allerdings kann es sich lohnen Preise für Sträuße zu vergleichen denn in den Blumenkosten sind hier sieben Euro Servicepauschale schon eingerechnet.
Wem eine Lieferung am nächsten Werktag reicht hat auf den ersten Blick die große Qual der Wahl. Denn die Anbieter unterscheiden sich kaum in Sachen Preis und Lieferkonditionen. Kleine Vorteile bietet zum Beispiel blume2000.de, weil hier bis 18:30 Uhr wochentags bestellt werden kann und am Samstag bis 15 Uhr. Deutlich früher muss man hier bei rosenbote.de dran sein, Montag bis Freitag sollte man sich bis 14 Uhr entschieden haben und Samstags sogar schon bis 9 Uhr. Wer seinen Blumengruß allerdings ein paar Tage früher bestellt, sollte einen Blick auf die Bezahloptionen werfen, denn hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Unterschiedliche Zahlungsmethoden
Die laut Verbraucherschützern kundenfreundlichste Zahlung auf Rechnung ohne Vorbedingung bietet nur floraprima.de an. Die Anbieter euroflorist.de, jollyflowers.de und rosenbote.de haben zwar auch die Option Rechnung im Programm, aber lagern ihr Risiko aus. Die Bezahlung erfolgt hier zwar auch wie gewohnt erst nach Lieferung, allerdings läuft das Ganze über das Unternehmen Klarna. Das hat zwei Nachteile für den Kunden: Erstens kostet es zum Teil Gebühren von bis zu 2,50 Euro. Und zweitens kann ein Zahlungsverzug schnell teuer werden. Trifft das Geld nicht rechtzeitig - in der Regel nach 14 Tagen - bei Klarna ein, sind mindestens 5 Euro Säumniszuschlag fällig. Alternativ sollten Kunden deswegen eher die Option Bankeinzug oder Lastschrift wählen, die fast alle Web-Floristen anbieten. Hier werden zwar die privaten Kontodaten preisgegeben, dafür können unberechtigte Abbuchungen mindestens sechs Wochen lang rückgängig gemacht werden. Ein unschätzbarer Verhandlungsvorteil zum Beispiel bei Unzufriedenheit mit der Lieferung.
Aus Verbrauchersicht hat insgesamt floraprima.de dank seiner Rechnungszahloption die im Vergleich günstigsten Bedingungen. Sind die Sträuße bei valentins.de, blume2000.de und jollyflowers.de aber für Sie hübscher können Sie auch hier über Bankeinzug recht sicher einkaufen. Bei rosenbote.de sollten sie dagegen besser über ein PayPal-Konto verfügen, denn die gebührenpflichtige Rechnungszahlung über Klarna scheint wenig empfehlenswert. Soll es besonders schnell gehen, können fleurop.de und euroflorist.de mit einer Lieferung am gleichen Tag punkten und bieten mit dem Lastschriftverfahren auch eine kundenfreundliche Bezahlvariante an.