Batterien-Kauf
Preiswerte Ladung
30.09.2011
Von Florian Junker
Unterwegs sind sie praktisch, können aber im Dauerbetrieb teuer werden: Batterien für MP3-Player, Radio oder Digicam. Je nach Modell kann ein Energielieferant wenige Cent oder sogar mehrere Euro kosten. Geldsparen erklärt, wann sich was lohn.
Kennen Sie noch das Duracell-Häschen? Laut Werbung lief das noch lange, wenn die batteriebetriebenen Hoppler der anderen Hersteller längst schlapp gemacht hatten. Tatsächlich ist das im übertragenen Sinn auch noch heute so: Laut Tests liefern Markenprodukte auf dem Batteriesektor in der Regel mehr Energiereserven als Billigware vom Discounter. Aber rechtfertigt das schon mal einen bis zu zehnmal so hohen Preis? Mit dem richtigen Wissen können Sie bei Batterien richtig sparen:
Die Alternativen
Grundsätzlich ist es in aller Regel am günstigsten, Geräte gar nicht mit Batterien zu betreiben. Haben Sie die Wahl, ist der Betrieb mit Kabel fast immer die effektivste Sparmaßnahme für Geldbeutel und Umwelt. Praktische Geräte wie schnurlose Telefone oder kabelfreie Rasierapparate, die oft benutzt werden und relativ viel Strom brauchen, laufen meist am preiswertesten mit Akkus. Als Faustregel gilt hier, wer öfter als einmal im Monat für ein Gerät neue Batterien braucht, kommt trotz etwas höherer Anfangsinvestitionen mit Akku und Ladegerät unter dem Strich günstiger. Wird deutlich seltener gewechselt oder braucht man mehr Powerreserven, zum Beispiel für Reisen, sind Einweg-Batterien die richtige Wahl. Aber gerade hier gibt es gigantische Preisunterschiede.
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Leserkommentare
25.10.2011 03:14 Uhr
Renate M.: Ich kann's noch preiswerter
Über das Internet beziehe ich beispielsweise Hörgerätebatterien, die dort nur ein Drittel des Preises kosten, den ich sonst beim Hörakustiker bezahlen muss. Und das sind Original
die gleichen mit der gleichen Kapazität. Dort gibt es alle nur denkbaren Batterievarianten.
Foto: Henning Kaiser/ddp ID:3021