Immer wieder ist zu hören, die Microsoft-Betriebssysteme stürzten häufig ab und seien nicht sehr benutzerfreundlich. Fairerweise sollte man erwähnen, dass diese Vorwürfe nur zum Teil und auch nur für ältere Systeme zutreffend sind. Ab Windows 2000 sind Abstürze weitaus seltener als früher, und mit den Versionen XP, Vista und Windows 7 hat sich das nochmals deutlich gebessert.
Dennoch kann es hin und wieder zu einem Systemabsturz kommen. Standardmäßig ist das Windows-System so eingestellt, dass der PC anschließend automatisch neu startet, dadurch kann man innerhalb kurzer Zeit weiterarbeiten. Was im Normalfall bequem ist, verhindert bei ernsthafteren Problemen aber die Fehlerdiagnose.
Das lässt sich leicht ändern:
Kommt es nun zu einem Absturz, leuchtet der Bildschirm im Normalfall blau (blue screen) und am oberen Rand erscheinen Angaben über die Fehlerursache, z.B. welches Programm bzw. welcher Prozess den Absturz verursacht hat. Es kann nämlich sein, dass das System aufgrund von Softwareproblemen oder Treiberkonflikten (
siehe unseren Artikel dazu) häufiger abstürzt. Wer sich nicht selbst an die Problembehebung wagen möchte, sollte diese Meldung notieren, um dem Spezialisten wichtige Informationen für die Fehlerbehebung zu geben. Ein abgestürzter PC mit blauem Bildschirm wird am einfachsten mit einem Druck auf die Reset-Taste neu gestartet.