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Viren, Würmer und Spione

Schulung für sicheres Internet

05.06.2010
Von Alexander Sedlak
Virenwächter, Anti-Spyware-Tools, Firewalls, Anti-Phishing-Filter die Liste der Hilfsmittel, die vor Viren, Trojanern, Phishing-Attacken und dergleichen schützen sollen, wächst immer weiter. Internet-Betrüger werden dennoch nicht müde, mit neuen Tricks arglose Internetnutzer hinters Licht zu führen, oder sie sogar ernsthaft zu schädigen. Aus gutem Grund wird die Verwendung der erwähnten Hilfsmittel vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) auch für Privatpersonen dringend empfohlen.
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Aus gutem Grund wird die Verwendung der erwähnten Hilfsmittel vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) auch für Privatpersonen dringend empfohlen. Doch auch ein PC, bei dem die besten und modernsten technischen Hilfsmittel für die Verbesserung der Sicherheit installiert sind, ist vor einer Unwägbarkeit nie ganz sicher: Dem User selbst.

Wer sich in den Straßenverkehr begibt, tut gut daran die wichtigsten Sicherheits- und Verkehrsregeln nicht nur zu kennen, sondern auch zu beachten. Dasselbe gilt für den Datenverkehr im Internet. Befolgt man nämlich die einfachsten Regeln konsequent, ist man schon vor vielen Gefahren in Sicherheit. Weil dieser Vorsatz aber ganz offensichtlich vielen PC-Nutzern nicht gerade nahe steht, wurde vom Softwarekonzern Microsoft gemeinsam mit der Universität München eine Internetplattform gestartet, auf der jedermann kostenlos sein Verhalten gegenüber Gefahren im Internet überprüfen und schulen kann.

Gefährliche Emails erkennen

Der Name dieses Projekts lautet IRBI, was für Internet Risk Behaviour Index (zu deutsch: Kennzahl für das Risikoverhalten im Internet) steht. Es ist lediglich nötig, sich auf der Plattform mit einer gültigen Email-Adresse zu registrieren, schon kann es losgehen. IRBi steht mittlerweile in der verbesserten und aktuellen Version 2.0 zur Verfügung. Das System stellt den Nutzer vor häufige Probleme, indem zum Beispiel Bildschirmseiten und Fenster von gebräuchlichen Programmen gezeigt werden, die sich aber in wichtigen Details unterscheiden. Und genau dies könnte der Hinweis auf die lauernde Gefahr sein. In anderen Fällen wird z.B. geprüft, ob eine potenziell gefährliche Email von einer harmlosen unterschieden werden kann, und ob die korrekte Verhaltensweise bekannt ist und auch angewandt wird.

IRBI ist als eine Art Schulungssoftware konzipiert, der Nutzer arbeitet sich systematisch durch unterschiedliche Bereiche und Fragen, er bekommt stets ein Feedback zu seinen Antworten und kann auf diese Weise sein Wissen um Gefahren im Netz erweitern. Für jede Antwort gibt es Punkte und am Ende erhält der Teilnehmer eine Einschätzung seines Verhaltens in puncto Internetsicherheit.

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