Microsoft Office führt den Markt für Office-Software nach wie vor deutlich an. Aber Konkurrent OpenOffice.org hat inzwischen auch schon deutlich über 21,5 Prozent aller Nutzer für sich gewonnen. Mit dem Programm Softmaker Office 2010 ist ein weiterer interessanter Player auf dem Markt erschienen.
Das Microsoft-Produkt ist in der Minimalversion "Home and Student 2007" für rund 90 Euro erhältlich und enthält die bekannten Programme Word, Excel und PowerPoint. Vor allem für Privatanwender sind diese drei Programme in den meisten Fällen völlig ausreichend, da eine große Anzahl von Aufgaben und Anforderungen damit gut erledigt werden kann. Schon immer aber gab es Alternativen zu der Microsoft-Programmfamilie.
Mit Softmaker Office 2010 ist nun eine weitere auf dem Markt erhältlich. Die Entsprechungen der jeweiligen Microsoft Programme heißen hier Text Maker, Plan Maker und Softmaker Presentations. Das Programmpaket ist für Windows und Linux erhältlich und kostet beim Hersteller 69,95 Euro. Allerdings bietet beispielsweise www.bol.de das Programm für 28,99 Euro an, und zwar in der Version für fünf Installationen. Hauptvorteile gegenüber Microsoft Office ist der günstigere Preis und die übersichtliche und gut strukturierte Menüführung, die eine unkomplizierte Bedienung auch für weniger versierte Anwender ermöglicht.
Die Vorteile gegenüber Microsoft Office und dem ebenfalls verbreiteten OpenOffice.org: ein sehr
schneller Programmstart sowie intergrierte Wörterbücher. So erfolgt der Aufruf des Programms sogar wesentlich schneller als bei OpenOffice.org, was ein immer wieder bemängelter Nachteil dieser Softwaresuite ist. Die integrierten Duden- und Langenscheidt-Wörterbücher können als Nachschlagwerke oder für Fremdsprachen benutzt werden.
Was für den Softmaker spricht
Der wohl größte Vorteil von Softmaker Office gegenüber OpenOffice.org ist aber sicherlich die bessere Kompatibilität gegenüber Dateien von Microsoft Office. Mit OpenOffice.org lassen sich Dateien, die von den Microsoft-Programmen kommen, in der Regel problemlos öffnen, doch besonders bei komplexeren Dokumenten kommt es relativ häufig zu Darstellungsproblemen oder sogar zu Verlusten, hinsichtlich des Inhalts. Dies kann recht gravierend sein. Softmaker Office hingegen verfügt, Herstellerangaben zufolge, über deutlich bessere Filter und kann mithin problemloser als Open Office für die Bearbeitung von Word-, Excel- oder Powerpoint-Dokumente herangezogen werden. Wir haben dies intern getestet und können die Herstellerangaben bestätigen. Darstellungsprobleme, auch mit komplexeren Dokumenten, sind nicht aufgefallen.
Weitere Pluspunkte für Softmaker Office 2010 sind die Darstellung mehrerer geöffneter Dokumente in Form von Tabs, sowie eine Funktion für den PDF-Export. Diese bietet viele sinnvolle Einstellmöglichkeiten, um PDFs je nach Anforderung direkt und rasch erstellen zu können.