PDFs erstellen
Einige Anwenderprogramme werden heute standardmäßig mit Funktionen ausgeliefert, die eine direkte Umwandlung eines vorhandenen Dokuments in das PDF-Format erlauben. Erwähnt sei hier das beliebte Office-Paket OpenOffice.org. Generell gilt aber die Faustregel, dass jedes Programm, das über eine Druckfunktion verfügt, zum Erzeugen eines PDF taugt, es ist lediglich die Installation eines sogenannten PDF-Druckers erforderlich. Nach dessen Installation steht in der Druckerauswahlliste, die gewöhnlich über das Menü „Datei > Drucken“ angezeigt wird, ein neuer Drucker zur Verfügung. Wird dieser ausgewählt und der Ausdruck gestartet, erzeugt das Programm eine PDF-Datei, die an einer gewünschten Position im Dateisystem gespeichert wird.
Das weit verbreitete, kostenlose FreePDF liefert hier gute Ergebnisse. Es ist in deutscher Sprache erhältlich, und einfach und schnell zu installieren. Anschließend steht ein neuer Drucker mit Namen FreePDF zur Verfügung. Es bietet eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, so können z.B. Druckerprofile angelegt werden, mit denen Briefbögen oder andere Formulare im Hintergrund eingebunden werden.
Eine Alternative zu FreePDF ist PDFCreator. Er unterscheidet sich von FreePDF hauptsächlich in der Gestaltung und der Bedienung. Es ist ebenfalls kostenlos und in deutscher Sprache erhältlich. Welchem Programm man den Vorzug gibt, muss jeder selber entscheiden, laut Statistik erfreut sich PDFCreator etwas größerer Beliebtheit als FreePDF (Quelle: Chip.de).
Wer auf Profifunktionen wie z.B. das Umwandeln von Verlinkungen vom Original zum PDF Wert legt, wird wohl ein wenig Geld in die Hand nehmen müssen. gDoc creator kostet 49 Euro und ist damit deutlich günstiger, als das Adobe Produkt. Mit gDoc creator kann z.B. aus Microsoft Office 2003 und 2007 direkt per Klick auf das Programmsymbol ein PDF erstellen, verlinkte Inhaltsverzeichnisse funktionieren auch in dem so erzeugten Dokument. Darüber hinaus verfügt das Programm über einige Funktionen zum Bearbeiten von PDFs.