Neue Hardware zeichnet sich oft durch einen geringeren Energieverbrauch aus. Und: Wer bei der Arbeit mit dem PC einige einfache Regeln beachtet, kann den Energieverbrauch deutlich senken.
Der Stromverbrauch eines PC samt der dazugehörigen Peripherie, also Modem, Router, Drucker, Scanner, Lautsprecher und natürlich dem Bildschirm, kann ein hübsches Sümmchen ergeben. Abhängig von der Nutzungsdauer können hier Kosten von 200 Euro pro Jahr oder mehr entstehen. Davon abgesehen kann man durch unbedachtes Verhalten weitere Energie verbrauchen, beispielsweise durch häufige und unnötige Nutzung von Suchmaschinen oder durch weitgehend unnötiges Ausdrucken von Dokumenten. Das kostet Energie, Papier und Tinte, belastet also in besonderem Maße die Umwelt und den Geldbeutel. Einige ganz einfache Maßnahmen helfen dabei, unnötige Kosten zu vermeiden und sich somit umwelt- und ressourcenschonend zu verhalten.
Direkt Energiekosten reduzieren
Verwenden Sie eine Steckerleiste mit Schalter, um den PC und die dazugehörigen Geräte bei Nichtbenutzung wirkungsvoll vom Stromnetz zu trennen. Schalten Sie die Steckerleiste konsequent ab, nachdem der PC heruntergefahren wurde. Schließen Sie den PC selbst, den Monitor, falls vorhanden den Scanner, den Router, das Modem und ggf. auch Lautsprecher über die Steckerleiste an. Wenn Sie einen Tintenstrahldrucker haben, sollten Sie zunächst überprüfen, ob der nach jedem Einschalten zunächst einen automatischen Reinigungsvorgang des Druckkopfs durchführt. Sollte das der Fall sein, den Drucker lieber dauerhaft am Stromnetz lassen, also nicht in der Steckerleiste einstecken. Grund: Der Tintenverbrauch bei häufig und unnötig durchgeführten Druckkopfreinigungsvorgängen ist ziemlich hoch. Die Kosten hierfür sind um ein Vielfaches höher, als die Energieeinsparung bringen kann. Bei einem Laserdrucker spielt dieser Punkt keine Rolle, er kann bedenkenlos über die Steckerleiste betrieben werden. Nutzen Sie ein Multifunktionsgerät, also einen kombinierten Drucker, Scanner und eventuell auch Faxempfänger, sollte dies Gerät möglicherweise auch nicht an die Steckerleiste angeschlossen werden. Das Fax kann nicht empfangen oder senden, wenn es keinen Strom bekommt.
Deaktivieren Sie Ihren Bildschirmschoner. Der Bildschirmschoner sieht zwar unter Umständen hübsch aus, erfüllt aber keinerlei echten Zweck. Er schont nicht den Bildschirm und er schont nicht die Umwelt und nicht den Geldbeutel. Stattdessen sorgt er dafür, dass der Bildschirm länger als nötig in Betrieb ist. Um den Bildschirmschoner zu deaktivieren, gehen Sie wie folgt vor: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle des Desktops, in dem nun dargestellten Menü wählen Sie den Punkt "Eigenschaften" und deaktivieren hier den Bildschirmschoner, indem Sie in dem Auswahlfeld die Option "keinen" auswählen. Bei Windows 7 ist der Weg ein anderer, öffnen Sie bei diesem Betriebssystem über das Startmenü die Systemsteuerung und suchen hier den Menüpunkt "Anpassung". Hier klicken Sie drauf und gehen im Folgenden vor, wie oben beschrieben.
Stellen Sie stattdessen die Energieoptionen des Rechners so ein, dass der Bildschirm bald abgeschaltet wird, wenn der Rechner nicht benutzt wird. Die Energieoptionen sind über die Systemsteuerung im Startmenü aufruf- und einstellbar.
Aktivieren Sie auch den Schlafzustand oder Ruhezustand des Rechners. Bei längerer Inaktivität wird der PC in einen Zustand versetzt, wo er abgeschaltet, aber auch sehr schnell wieder betriebsbereit ist. Alternativ können Sie auch die Software AutoShutdownManager verwenden, über die wir
in diesem Beitrag schon einmal berichteten. Das Programm funktioniert zuverlässiger als die oben erwähnten Systemeinstellungen von Windows selbst.