Die Online-Alternative
Google
Mit dem Angebot „Text und Tabellen“ können bei Google Textdokumente (wie in MS Word), Tabellen (wie in MS Excel) und Präsentationen (wie in MS PowerPoint) erstellt, importiert, bearbeitet und auch wieder exportiert werden. Die Kompatibilität gegenüber der Vielzahl von Office-Dateiarten ist hoch, z.B. können auch Dokumente aus OpenOffice.org verwendet werden. Zudem muss Google Text und Tabellen nicht installiert werden, der Zugriff auf die Anwendungen erfolgt online über das Internet, im Internetbrowser.
Das Speichern der Dokumente erfolgt ebenfalls online, in einem individuellen Nutzerbereich. Und hier zeigt sich auch der große Vorteil, den das Arbeiten auf diese Weise haben kann: Anstatt Dokumente lokal auf dem PC zu erstellen und anschließend z.B. per E-Mail an verschiedene Empfänger zu versenden, werden die Dokumente zentral auf einem Server erstellt und mit E-Mailadressen versehen. Alle Empfänger erhalten Zugriff auf diese Dokumente, somit ist es möglich, dass mehrere Personen an ein und demselben Dokument arbeiten, ohne dass zahllose E-Mails hin und her versendet werden und ohne dass Verwirrungen entstehen, mit den verschiedenen Versionen eines Dokuments.
Um das Angebot zu nutzen, ist eine Registrierung bei Google mit einer gültigen E-Mailadresse notwendig. Google Text und Tabellen ist für Privatanwender kostenlos nutzbar. Aber Vorsicht: Google gerät immer wieder in die Negativschlagzeilen, da häufig der Verdacht besteht, dass Nutzerinformationen für interne Zwecke wie z.B. Marktforschung etc. benutzt werden. Ob man vertrauliche Dokumente auf einem Webserver ablegen möchte, den man selbst nicht zu 100 Prozent kontrollieren kann, muss jeder selbst entscheiden.
Office-Alternativen
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Leserkommentare
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04.11.2011 16:19 Uhr
goodboy: MS Office - unterschätzt und teuer gemacht
Mir sind die ganzen Artikel zu blöd. Wer über die ersten 3 Monate bei MS Office 2007/2010 kommt, der will aus Usabilitygründen nichts anderes mehr. Wer beruflich mit MS Office schafft, den bringen die 12,50 Euro für den Einsatz zu Hause über das MS HUP auch nicht um. Zu MS Office 2010 Prof. Plus gibt es im Vergleich nur OpenOffice und Softmaker die funktional mitspielen wollen. Jedoch gibt es keine Integration in die MS-Welt. MS ist auch deshalb Standard, weil es in der Volumenlizenzierung selbst mit SA erschwinglich ist. Vor allem bei EA-Lizenzierung.
20.09.2011 09:34 Uhr
Redaktion: Star-Office wird Oracle-Open-Office
Star-Office gibt es offiziell gar nicht mehr. Der Softwarehersteller Sun wurde im letzten Jahr von Oracle übernommen, und Oracle hat im April bekannt gegeben, dass das Produkt nicht mehr vertrieben und auch nicht mehr weiter entwickelt wird. Es heißt vorübergehend "Oracle Open Office".
15.09.2011 18:31 Uhr
sunrise: Soweit so gut . . .
Der Artikel über alternative Officeprogramme ist soweit so gut. Leider fehlt mir hier der Hinweis auf "Staroffice". Das ist eine nahezu mehr las 100%ige Alternative zu Microsoft. Die etwas abgespeckte Version gibt es schon zwischen knapp 10 und 20 Euro. Die Vollversion die mehr als Microsoft hat für ca. 65 Euro. Ich arbeite schon seit der Übernahme von Sun von den deutschen Entwicklern aus der Atarizeit damit und bin sehr zufrieden.
24.11.2009 09:58 Uhr
PC-Kümmerer: Soft Maker
Eine starke Konkurrenz aus Nürnberg wurde nicht aufgeführt: Das Soft Maker Office Paket aus Nürnberg. Mehrfach wegen der Schnelligkeit und hohen Kompatibilität zu MS Office ausgezeichnet, läuft dieses Paket bei vielen Kunden problemlos. Preis: 70 Euro.
Foto: Marcus Brandt/ddp ID:2360