Computerprogramme, die sich ihre Updates selbstständig aus dem Internet ziehen, sind eine bequeme Angelegenheit: Der Nutzer muss sich nicht mehr darum kümmern, seine Software auf dem aktuellen Stand zu halten. Bei Notebooks und Laptops, die sich über eine Mobilfunk-Verbindung ins Internet einwählen, kann so viel Bequemlichkeit aber teuer werden: Denn dann fallen unter Umständen hohe Datenübertragungs-Kosten an.
Das ist auch deswegen tückisch, weil viele Programme sich im Hintergrund aktualisieren und den Nutzer davon gar nicht erst in Kenntnis setzen. Teuer wird so viel Selbstständigkeit vor allem dann, wenn man als Mobilfunk-Nutzer Datenpakete gekauft hat. Denn jedes Megabyte, das man über die vereinbarte Menge hinaus verbraucht, schlägt kräftig zu Buche. Inzwischen gibt es zwar zahlreiche Flatrates, bei denen man für einen monatlichen Festpreis praktisch unbegrenzt im Internet surfen kann. Doch spätestens bei der (auch in diesen Fällen) kostenpflichtigen
Internet-Nutzung im Ausland kann es teuer werden, wenn der Rechner sich selbstständig Updates aus dem Web zieht.
Besser: Laptop oder Notebook daheim über die meist vorhandene DSL-Flatrate updaten und die automatische Aktualisierung deaktivieren. Bei Windows gibt es dafür verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten im Sicherheitscenter, das über die Systemsteuerung erreicht werden kann. Ratsam ist eine Umstellung auf den Modus „Benachrichtigen, aber nicht automatisch herunterladen und installieren“ (Windows XP). Dann meldet Windows von sich aus, wenn wichtige Updates verfügbar sind; der Nutzer kann in diesen Fällen aber die Software manuell herunterladen und aufspielen.
Auch in den Einstellungen anderer Software gibt es in aller Regel die Möglichkeit, automatische Updates zu deaktivieren und auf manuelle Updates umzuschalten.