Handy, Notebook, Navi, Digicam, Speicherkarten schützen
Das Problem: Sie sind überall dabei: Am Arbeitsplatz, bei der Mittagspause im Park, oft sogar im Schwimmbad oder Biergarten. Und genau diese heftigen Temperaturunterschiede von klimatisierten Räumen bis zum in der Sonne geparkten Auto sind auch die Schwierigkeit. Die meisten Geräte, wie zum Beispiel das beliebte „iPhone“, schalten sich bei zu heißen Temperaturen zwar vorsorglich ab. Aber die empfindlichen Displays können auch im ausgeschalteten Zustand schnell in der prallen Sonne zu heiß werden und dauerhaft Schaden nehmen.
Besonders gefährlich ist hier das Armaturenbrett im parkenden Auto. Denn hinter der Scheibe kann es auch mal über 80 Grad warm werden, dann können selbst robuste Marken-Navigationsgeräte, die bis zu 75 Grad Hitze ausgelegt sind, endgültig den Dienst quittieren. Abhilfe kann hier ein reflektierender Sonnenschutz bringen, der beim Parken am besten vor oder zumindest hinter die Windschutzscheibe gespannt wird. Wartet Elektronik wie etwa das portable Navi regelmäßig im Auto auf Sie, ist es am Boden, im Schatten unter den Sitzen noch am besten aufgehoben.
Die Lösung: Notebook-Besitzer haben ganz einfache Möglichkeiten, für Frische zu sorgen. Im Fachhandel gibt es ab ca. 22 Euro Unterlagen mit eingebauten Lüftungssystemen. Im besten Fall werden Sie einfach am USB-Steckplatz angestöpselt und sorgen für Durchzug unter dem Laptop. Auch mobile Geräte für die Hosentasche sind temperaturempfindlich, egal ob Handys, MP3-Player oder Smartphones, alle mögen es nicht besonders, über 35 Grad erwärmt zu werden. Das gleiche gilt für Digicams, Speicherkarten und Co., welche am besten überhaupt nicht in der direkten Sonne parken, denn verziehen sich Bauteile, kann der Zugriff auf die Urlaubserinnerungen schwierig bis unmöglich werden. Etuis, Täschchen und Hüllen sollten auf jeden Fall zum Schutz verwendet werden, gerade auf Reisen. Denn sie halten gerade in Strandnähe nicht nur Sand und Staub, sondern auch direkte Sonne ab.
Ist es schon zu spät und die Speicherkarte passt nicht mehr richtig in den Schlitz oder der Zugriff ist nicht mehr möglich, nicht gleich alle Hoffnung fahren lassen. Oft sind nur die Steckkontakte nicht mehr 100-prozentig in Ordnung. Deswegen die Karte möglichst wenig bearbeiten, um schwerere Schäden zu vermeiden und daheim in die Hände eines Profis geben. Seriöse Unternehmen machen Ihnen gegen eine möglichst geringe Aufwandsentschädigung einen Kostenvoranschlag für die Datenrettung. So können Sie entscheiden, ob das Ihre Urlaubserinnerungen wert sind.
Coole Tricks: Sie wollen nicht viel Geld investieren und Laptop, Kamera und Co. an heißen Tagen trotzdem effektiv vor zu viel Hitze schützen? So klappt das ganz einfach: Packen Sie erst einmal zwei Radiergummis in die Notebooktasche. Diese zusätzlichen „Füßchen“ können Sie wann immer nötig links und rechts unter dem Bildschirm positionieren. Schon steht das Gerät leicht schräg und es kommt schon mal etwas mehr kühlende Luft an das Laptop. Für alle anderen elektronischen Helferlein investieren Sie beim nächsten Supermarkt-Besuch in eine Thermo-Kühltasche aus Plastik (ca. 1,50 Euro). Vor längeren Autofahrten oder dem nächsten Ausflug technische Begleiter wie Handy, Kamera und Co. vor dem Parken hier hinein packen und unter dem Sitz verstauen. Die zusätzliche Thermoschicht hält etwas mehr Wärme ab und gibt den Geräten länger hitzefrei.
Notebook, Handy und Co.
Seite 2: Handy, Notebook, Navi, Digicam, Speicherkarten schützen