Desktop-Publishing
Schöne Layouts erstellen
22.11.2011
Von Alexander Sedlak
Wer hochwertige Layouts erstellt, kommt an einem guten DTP-Programm nicht vorbei. DTP steht für Desktop-Publishing, also die Erstellung einer Druckvorlage am Schreibtisch. Geldsparen zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, von kostenlos bis teuer.
Die Liste der möglichen Dokumente, die zu erstellen sind, ist lang: Postkarten, Kalender, Poster, Urkunden, Gutscheine oder Zeitschriften. Wer vor der Aufgabe steht, beispielsweise für ein Jubiläum oder einen Geburtstag oder ein solches Dokument kunstvoll anzufertigen, kann das alles am PC erledigen. Doch welche Möglichkeiten hat man, als mittelmäßig erfahrener Computernutzer?
Geht es z.B. um einen einfachen Gutschein, der auf gewöhnlichem Papier ausgedruckt werden soll, kann man sich im Normalfall noch mit den PC-Bordmitteln behelfen. Beispielsweise Microsoft Power-Point bietet gute Gestaltungsmöglichkeiten. Wer das Programm nicht besitzt, behilft sich ebenso gut mit dem kostenlosen Open-Office oder Libre-Office, und zwar mit dem Programmmodul Impress. Doch spätestens wenn es ans Ausdrucken geht, ist die Enttäuschung oft groß, die Farben im Ausdruck stimmen mit denen auf dem Bildschirm nicht überein, Grafiken erscheinen oft unscharf, zudem sind die auf diese Weise erstellten Dokumente häufig ungenau, da Grafiken, Linien oder Schriften in einer anderen Größe wiedergegeben werden.
Desktop-Publishing für jedermann
Was also ist zu tun? Ganz klar, ein gutes Programm für das Desktop-Publishing muss her. Desktop-Publishing, kurz DTP, steht für den kompletten Arbeitsprozess vom Entwurf bis zur Erstellung einer druckfähigen Datei, direkt am Computer. Besitzt man das Programmpaket Microsoft Office-Professional, so ist auch Publisher enthalten. Dabei handelt es sich um eine sehr einfache Desktop-Publishing-Anwendung, mit der schon recht gute Ergebnisse erzielt werden können. Die Bedienung ist im typischen Microsoft-Office-Stil gehalten, sie erinnert stark an Power-Point und Word. Vorteil ist, dass man schon aus einer Vielzahl von Vorlagen und Gestaltungsmasken auswählen kann, die dann weiter bearbeitet werden und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Mit Publisher lassen sich recht gute Ergebnisse erzielen, die aber nicht an die Möglichkeiten eines "echten" Desktop-Publishing-Tools heranreichen.
Was die Profis nutzen
Den Markt für kommerzielles Desktop-Publishing teilen sich im Grunde zwei US Hersteller untereinander auf, zum einen Quark und zum anderen Adobe. Von Quark stammt das legendäre Programm Quark-X-Press, dessen beste Zeiten allerdings schon geraume Zeit vorüber sind und das in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten ist. Von Adobe stammt In-Design, das sowohl einzeln aber auch als Bestandteil einer umfassenden Sammlung von Kreativsoftware zur Verfügung gestellt wird. Diese Programme werden aber für den privaten Anwender, der nur hin und wieder eine DTP-Aufgabe zu meistern hat, wohl nicht interessant sein und haben auch ihren Preis. Quark-X-Press kostet in der Vollversion 1.349 Euro, In-Design ist für ungefähr 1.010 Euro zu haben.
Desktop-Publishing
Seite 1: Schöne Layouts erstellen