Wer nicht unbedingt das neueste Hightech-Modell braucht, kann beim Computerkauf viel Geld sparen. Der Markt für gebrauchte Computer wächst jedes Jahr, denn die meisten Käufer von Neugeräten haben bereits einen Rechner zu Hause - der alte wird verkauft. Der Preisverfall ist beträchtlich. Heute gekauft, ist ein Gerät schon nach einem Jahr kaum mehr die Hälfte wert.
Ein gebrauchtes Notebook gibt es schon ab ca. 100 Euro, für eine neues muss man mindestens 400 - 500 Euro ausgeben. Ersparnis: 300 - 400 Euro. Die gewöhnlichen Desktop-PCs sind noch günstiger zu haben. Schon für 50 Euro ist ein Komplettsystem mit ganz ordentlichen Eckdaten drin: Prozessor, mit zwei Gigahertz Arbeitstakt und mehr, 512 MB - 1 GB Arbeitsspeicher und DVD-Brenner. Die neuesten Computerspiele machen möglicherweise auf so einem Gerät keinen Spaß oder laufen darauf erst gar nicht, aber darum dürfte es gewöhnlich auch nicht gehen, wenn ein Second-Hand-Gerät interessant ist.
Denn für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Internet oder E-Mail genügt das in der Regel. Wer sich nicht auskennt, sollte vor dem Kauf einen Bekannten zu Rate ziehen, der zumindest ungefähr weiß, was wichtig ist. Sonst entpuppt sich das Schnäppchen schnell als Sondermüll. Die wichtigsten Kriterien für den Preis: Größe der Festplatte, Prozessorhersteller, -Typ und -Geschwindigkeit sowie der Arbeitsspeicher. Außerdem je nach Anwender wichtig: Laufwerke (CD, DVD, evtl. als Brenner), Grafikkarte, Soundkarte, Modem, Netzwerk und Monitor. Wichtig können auch Anschlussmöglichkeiten für weitere externe Geräte sein.
Unbedingt auch darauf achten, ob der Rechner mit oder ohne Betriebssystem daherkommt. Systeme, die älter als Windows XP sind, also Windows 2000, ME oder gar 98/95, sind nicht zu empfehlen. In der Regel sind schon die PCs selbst, auf denen solche Systeme installiert sind, hoffnungslos veraltet. Die Ausstattung an Anwendungssoftware hingegen, ist eher zu vernachlässigen - für nahezu alle Anwendungsfälle gibt es heute kostenlose oder zumindest sehr günstige Programme.
Der heimische Computer soll nur aufgerüstet werden? Auf dem Gebrauchtmarkt findet sich von der schnelleren Grafikkarte bis zum Arbeitsspeicher immer etwas Passendes. Nicht empfehlenswert ist dagegen der Kauf von gebrauchten Druckern, denn auch Neugeräte sind schon sehr günstig zu erhalten. Hier sollten aber immer die Folgekosten, sprich die Druckkosten pro einzelnes Blatt, beachtet werden - große Unterschiede sind möglich. Vorsicht auch bei gebrauchten Monitoren, hier sollte man genau hingesehen: Unscharfe oder stark flimmernde Bildschirme können einem das Arbeiten mit dem PC verleiden - an den eigenen Augen sollte nicht gespart werden.
Wer einen Computer gebraucht kauft, sollte auf Vollständigkeit achten.
Ein fehlendes Kabel oder Netzteil kann nachträglich den Preis nach oben treiben. 100 bis 200 Euro für größere Komponenten sind keine Seltenheit. Eine gebrauchte Maus ist dagegen schon ab einem Euro zu haben.
Wo gibt’s die Gebrauchten? Ein Blick in die Tageszeitung genügt. Auch in reinen Anzeigenblättern und in Computerzeitschriften wird man schnell fündig. Sehr günstige Angebote gibt es oftmals am schwarzen Brett des Supermarkts um die Ecke. Wer die Ware in Augenschein nehmen will, hört sich im Bekanntenkreis um oder besucht Computerflohmärkte.
Es lohnt sich häufig auch, den Arbeitgeber zu fragen. Meist sind dort die Geräte nach zwei bis drei Jahren abgeschrieben und werden durch neue ersetzt. Bei Händlern gibt es neben günstigen Gebrauchtangeboten häufig noch Serviceleistungen. Außerdem haftet der Händler zwölf Monate ab Lieferung.
Übrigens gilt auch ein Ausstellungsstück oder Vorführgerät schon nicht mehr als neu. Es lohnt sich, danach zu fragen. Die größte Auswahl bietet sicher das Internet. Bei den zahlreichen Online-Shops mit gebrauchten Computern und Online-Auktionen findet eigentlich jeder, was er sucht.
Einige Online-Anbieter von Gebraucht-Computern:
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PC gratis
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Computer-Kleinanzeigen
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Gebraucht-PC
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Mondox
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Quant Electronic