Firewall-Software
Netzattacken ausblenden
30.09.2010
Von Alexander Sedlak
Um den PC vor Angriffen aus dem Internet zu schützen, ist eine Firewallsoftware nützlich. Doch das Angebot an solchen Programmen ist vielfältig und für den Laien kaum zu überblicken. Geldsparen.de zeigt, worauf es ankommt und wann eine kostenlose Software ausreicht.
Wer über einen halbwegs modernen Computer mit Windows XP verfügt und sein System über den Aktualisierungsdienst (Windows Update) auf aktuellem Stand hält, der hat schon vieles richtig gemacht. Windows XP enthält seit der Veröffentlichung des Servicepack 2 (August 2004) eine Firewall, die guten Schutz von außen bietet. Angriffe auf den PC, die direkt aus dem Internet kommen, werden damit ziemlich wirkungsvoll abgeblockt. In den Windows-Varianten Vista und 7 wurde die Sicherheit der Firewall weiter verbessert.
Doch wenn, beispielsweise wegen eines Trojaners, der PC selbst versucht Daten zu versenden, bietet die Windows-Firewall keinen Schutz. Zwar ist es bei Windows Vista und 7 möglich, auch den ausgehenden Datenverkehr über die integrierte Firewall zu kontrollieren, doch ist die Konfiguration sehr unkomfortabel und mithin sehr anfällig für Fehlbedienung.
Abhilfe schafft beispielsweise das kostenlose Programm Zone Alarm Free. Es handelt sich dabei um eine reine Firewallsoftware, im Fachbegriff auch Desktop-Firewall genannt, die sehr guten Schutz gegen Eindringlinge von außen bietet, aber auch den sogenannten Innen-Schutz gewährleistet. Der Download von Zone Alarm Free erfolgt beispielsweise über die Seiten des Computermagazins www.chip.de oder auch direkt über Internetseite des Herstellers www.zonealarm.de. Bei chip.de sind aber auch gleich noch Tipps für die optimalen Einstellungen zu finden. Eines sollte man aber niemals vergessen: Auch die beste Firewall kann ein aktuelles Antivirenprogramm nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen.
Was aber bieten die kostenpflichtigen Programme, was ein kostenloses Programm nicht auch könnte? Im Grunde unterscheiden sich kostenlose und kostenpflichtige Software hauptsächlich im Bedienkomfort. Aktuelle Tests, beispielsweise des Computermagazins PC-Welt, haben wieder gezeigt, dass kostenpflichtige Firewallsoftware für Privatanwender im Grunde nicht lohnt, dann lieber gleich in eine umfassende Sicherheitssuite, wie zum Beispiel die Internet Security Software von GDATA oder von Norton investieren. Hier sind Desktop-Firewall und Antiviren-Software inklusive, und das bei hohem Bedienkomfort. Die Kosten dafür liegen durchschnittlich bei ungefähr 40 Euro pro Jahr.
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