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Das Prinzip ist immer gleich: Eine Festplatte samt mehr oder weniger schickem Gehäuse aus Kunststoff oder Metall wird mit dem Hauptrechner verkabelt und von dort aus gesteuert. Je nach Typ ist ein separates Netzteil nötig, und die Schnelligkeit der Datenübertragung hängt vom verwendeten Anschluss ab (siehe unten).
Aber nicht jede Festplatte eignet sich für jeden Einsatzzweck: Wer sich für kompakte Modelle entscheidet, erkauft sich den Vorteil der Mobilität in aller Regel mit weniger Speicherplatz und langsamerer Datenübertragung. Daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf über den geplanten (Haupt-)Einsatzzweck der Platte Gedanken zu machen.
3,5-Zoll-Festplatten
Die größte Variante der externen Festplatten wird zumeist auch in stationären Rechnern verbaut und eignet sich vor allem für jene, die auf maximalen Speicherplatz aus sind. „Externe 3,5-Zoll-Platten sind groß, schwer und nicht wirklich mobil“, sagt Arnt Kugler vom Computermagazin „Chip Online“. Dafür bieten sie den einzulagernden Daten viel Raum – Platten mit 2 Terabyte Speicherplatz sind keine Seltenheit mehr. Und das Speichern ist vergleichsweise günstig: 1 Terabyte (1.000 Gigabyte) gibt es schon ab 60 Euro. Dazu kommt: Die Platten mögen zwar nicht handtaschentauglich sein, bieten dafür aber so ziemlich alle Schnittstellen, die der Markt hergibt. Dadurch sind sie universell einsetzbar, und die Datenübertragung geht flotter als beispielsweise bei Platten, die nur über einen USB-Anschluss verfügen.
2,5-Zoll-Festplatten
Diese Größe wird üblicherweise serienmäßig in Laptops verbaut. Externe 2,5-Zoll-Platten bieten bis zu 1 Terabyte Speicherplatz (meist jedoch 320 oder 500 GB), sind wesentlich leichter und kleiner als ihre größeren Verwandten und passen in jede Handtasche. Ein weiterer Vorteil: Sie brauchen kein separates Netzteil, sondern beziehen ihren Strom über den USB-Anschluss. Dadurch sind sie ideal für mobile Anwendungen – zum Beispiel als Ergänzungslaufwerk für einen Laptop oder als Speicher, auf dem man seine Digitalbilder oder die digitalisierte Platten-sammlung überall hin mitnehmen kann.
Ein Nachteil ist, dass die kleineren Platten über nicht so viel Speicherplatz wie die 3,5-Zoll-Varianten und zumeist auch nur über einen Anschluss verfügen, nämlich USB, seltener zusätzlich FireWire. „Wer umfangreiche Musiksammlungen überspielen oder tausende Fotos übertragen will, für den ist USB nichts, weil der Datentransfer viel zu lange dauert“, warnt Kugler. Wem es auf Geschwindigkeit ankommt, der ist mit 3,5-Zoll-Platten in aller Regel besser bedient. Außerdem sind die 2,5-Zöller etwas kostspieliger als ihre größeren Pendants; 500 Gigabyte kosten ab etwa 55 bis 60 Euro. Je nach Ausstattung und Design können die Platten aber auch erheblich teurer sein.
1,8-Zoll-Festplatten
Sie sind so etwas wie das iPhone unter den externen Festplatten – teuer, stylisch und etwas Besonderes, weil sie nicht jeder hat. „Die Platten sind noch relativ selten und wirklich klein – ungefähr so groß wie eine Kreditkarte, nur dicker“, sagt Experte Kugler. Die Datenzwerge sind mit weniger als 100 Gramm Gewicht ultraleicht, brauchen kein externes Netzteil, bieten USB als Anschluss und einen hohen Coolnessfaktor. Das liegt nicht zuletzt am Preis: 120-Gigabyte-Platten gibt's ab ungefähr 40 Euro. Doch das ultrakompakte Design hat auch Nachteile: Die Datenübertragung geht im Vergleich zu größeren Platten nur schleppend voran. Das Schreiben von Daten kann deutlich länger dauern als bei einer externen 3,5-Zoll-Platte.