Wenn die Festplatte ausfällt, sind die darauf gespeicherten Daten in Gefahr. Zwar lässt sich so manches wieder herstellen, wenn man einen Spezialisten für Datenrettung beauftragt, das ist aber nicht gerade günstig. Deshalb sollte man Daten regelmäßig auf ein anderes Medium sichern. Hier kann eine Art Frühwarnsystem helfen.
Was in Unternehmen automatisch abläuft, ist bei Privatpersonen ein Problem: Die Meisten sichern ihre Daten höchstens alle paar Wochen oder gar Monate. Verweigert die Festplatte ihren Dienst, sind alle Daten seit der letzten Sicherung verloren.
Doch jede halbwegs moderne Festplatte hat eine Art Frühwarnsystem. Windows kann diese Informationen aber standardmäßig nicht verarbeiten und stellt sie folglich dem Nutzer auch nicht zur Verfügung. Mit dem Programm
HDD Health (deutsch: Festplatten-Gesundheit) ist dies nun auch zum Nulltarif möglich - andere Programme für diesen Zweck sind gewöhnlich nicht kostenlos.
HDD Health sammelt die von der Festplatte mittels verschiedener Sensoren und Systemparameter erzeugten Daten, und errechnet daraus eine Art "Gesundheitsbericht". Sobald gewisse Werte aus dem Ruder laufen, wird dies gemeldet. Spätestens jetzt sollte man eine Komplettsicherung der Daten vornehmen, gegebenenfalls die Festplatte austauschen oder andere Rettungsmaßnahmen ergreifen.
Mit weniger als 1 MB für die Installationsdatei ist HDD Health schnell aus dem Internet geladen. Wichtig: Das Programm ist für Windows-Versionen von Win 95 bis XP geeignet, nicht aber für Windows Vista und das neue Windows 7. Nach der Installation erscheint es als Festplattensymbol in der Windows-Symbolleiste rechts unten. Sobald Probleme sich ankündigen, erscheint eine entsprechende Meldung. HDD-Health ist (bisher) nur in Englisch verfügbar.