Programm-Abstürze können ihre Ursache im Arbeitsspeicher (RAM) haben. Der Gang zur PC-Werkstatt kann teuer aber schnell teuer werden - der Stundensatz beginnt bei ca. 50 Euro.
Sollte tatsächlich der Arbeitsspeicher das Problem verursachen, kann die Fehlerquelle mit dem kostenlosen Programm "
Windows Memory Diagnostics" von Microsoft dingfest gemacht werden. Es ist in englischer Sprache verfügbar, kann aber auf Windows PCs mit beliebigen Spracheinstellungen verwendet werden. Vor der Anwendung sollte man die Installations-, Anwendungs- und Fehlerbehebungs-Anleitung vollständig ausdrucken, denn wenn während der Diagnose ein Problem entdeckt wird, besteht keine Möglichkeit, die betreffende Internetseite aufzurufen. Um das Tool anwenden zu können, ist ein Diskettenlaufwerk erforderlich.
Je nach Ausstattung des Rechners kann die Diagnose einige Minuten in Anspruch nehmen. Die erweiterten Tests, die bei Identifikation eines RAM-Hardwareproblems empfohlen werden, können sogar eine ganze Nacht benötigen. Zunächst wird die Programmdatei heruntergeladen und dann per Doppelklick aktiviert. Das Programm erstellt eine Datei, die auf einer formatierten leeren Diskette abgelegt wird. Alternativ kann auch eine CD erstellt werden, dazu sind aber weitere Programme und Einstellungen erforderlich. Infos dazu finden sich auf der Internetseite.
Bitte beachten: Es handelt sich um ein reines Diagnose-Tool, eine Behebung von Problemen, zumal es sich um Hardware handelt, ist nicht möglich.