
Möglich ist der Geldsegen durch die verschiedenen Foto-Stock-Agenturen im Internet. Das sind Bildagenturen, die Millionen Fotos über ein Abo oder zu einem äußerst günstigen Einzelpreis verkaufen. Der Fotograf schießt die Bilder nicht auf eine bestimmte Bestellung hin, sondern auf Vorrat – bei Bedarf werden diese dann von den Kunden einfach heruntergeladen. Der Vorteil für den Fotografen: Er muss nicht erst langwierig Kontakte aufbauen, sondern lediglich die Bilder hochladen und mit den passenden Schlagworten versehen.
Aber Aufgepasst: Die Online-Agenturen akzeptieren nicht alle Fotos, die eifrige Bildkünstler hochladen. Die Bilder müssen sowohl den qualitativen, als auch den inhaltlichen Ansprüchen der jeweiligen Agentur entsprechen. Der süße Baby-Schnappschuss oder der Ausblick vom Wohnzimmerfenster aus ist in der Regel nicht geeignet.
Online-Bilderdienste
Abzüge, aber günstig
Videobearbeitung
Der beste Cutter gesucht
Powerpoint
Präsentationen automatisch verkleinern
Grafikdateien
Kostenloses Programm zum Betrachten von Bildern
Größe der Fotos entscheidet über Verdienst
Zu den wichtigsten Online-Agenturen zählen Fotolia.de, Shutterstock.de, Dreamstime.com und Photocase.de. Wie viel die Fotografen an den Bildern jeweils verdienen, hängt davon ab, in welche Größe die Bilder heruntergeladen werden, wie oft und welches Bezahlmodell die Kunden gewählt haben. Meistens erhöht sich der prozentuelle Verdienst mit der Anzahl der verkauften Bilder. So können Anfänger, die noch nie ein Bild verkauft haben, bei Dreamstime.com für Ihr Erstlingswerk in Postergröße maximal 3,36 Dollar pro Download bekommen - sobald sie über 100 Downloads verbuchen können, gibt es bis zu maximal 9,8 Dollar für dasselbe Bild.
Am einfachsten ist das System von Shutterstock. Hier bekommen die Fotografen 0,25 US-Dollar pro Download – sobald die Fotokünstler 500 US-Dollar verdient haben, geht die Kommission auf 0,3 US-Dollar pro verkauftem Bild hoch. Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei der Stock-Fotografie häufig nicht in der Originalität der Fotos, sondern in der Einsetzbarkeit der hochgeladenen Bilder. Welcher Stil und welche Thematiken bevorzugt werden, hängt dabei aber vom gewählten Portal ab. Eine Vorrecherche in den vorhandenen Bildern hilft, die richtigen Fotos für die gewählte Agentur rauszusuchen. Sobald Menschen auf den Fotos abgebildet sind gilt: die Modelle müssen den Fotografen autorisiert haben, diese Bilder für die Veröffentlichung verkaufen zu dürfen.
Übrigens: Man kann die Bilder auch bei mehreren Agenturen gleichzeitig anbieten, muss dann allerdings auf einen möglichen Mehrverdienst durch Exklusiv-Rechte verzichten.