Nur mit der passenden Beleuchtung fühlt man sich rundherum wohl, kann man sich konzentrieren oder entspannen. Erfahren Sie im großen Geldsparen-Guide, welche Lampen und Leuchtmittel ideal zum Lesen und über der großen Esstafel, beim Fernsehen oder im Badezimmer sind – und wie Sie damit nicht nur Augen und Gemüt entlasten, sondern manchmal auch den Geldbeutel.
Wer schon einmal einen gut informierten Lampenverkäufer erwischt hat, hat vom Fachsimpeln über Beleuchtungsstärke, Ausstrahlungswinkel oder Beleuchtungsniveau wahrscheinlich so einige neue Vokabeln und wahrscheinlich eine leere Geldbörse mit nach Hause gebracht.
Auf der anderen Seite haben Energiesparer und Umweltbewusste natürlich die Devise, beim Thema Lampen eher auf Sparflamme als auf strahlenden Glanz zu setzen. Wie findet man also einen guten Kompromiss und die richtige Erleuchtung? Was bringt welche Lampenart für den Nutzer? Und welche Leuchtmittel oder Lichtquellen sind am besten für welche Tätigkeit? Lesen Sie hier, wie Sie das ganze Haus perfekt illuminieren:
Beleuchtungs-Basics: Zusammen sitzen mit Freunden, Besprechungen mit dem Steuerberater, Spielen mit den Kindern, Fernsehen mit dem Partner: Das Wohnzimmer ist der häufigste Treffpunkt und der wahrscheinlich vielseitigst genutzte Raum in Ihrem Zuhause. Damit Ihnen in jeder Situation ein angenehmes Licht aufgeht, ist es deswegen wahrscheinlich nicht mit einer guten Idee (oder Lampe) getan, statt dessen muss ein Beleuchtungskonzept her - und eine gute Anzahl verschiedener Lichtquellen. Bei einer durchschnittlichen Raumgröße von 20 bis 25 Quadratmetern sollten das ruhig drei bis fünf Leuchten sein, die sich einzeln schalten lassen. So haben auch Sparfüchse in jeder Lebenssituation die Wahl, in wie viel Licht sie ihr Wohnzimmer tauchen wollen.
Ideale Lampen: Setzen Sie im Wohnbereich verstärkt Lampen mit warm-weißen Leuchtmitteln ein. Angegeben werden sie in Kelvin (K) und sollten für eine warmweiße Farbtemperatur unter 3.300 K liegen. Der Vorteil: Sie geben eine gute Helligkeit, ohne kühl zu wirken. Ein Wohlfühlfaktor! Einfach nur gleichmäßig hell ist aber eher langweilig, erst das Spiel mit Licht und Schatten lässt den Raum dreidimensional erscheinen – und größer! Besonders angenehm wird eine Mischung aus diffuser Beleuchtung (indirektes Licht, z.B. Deckenfluter) und gebündelten Strahlen (direktes Licht, z.B. Spots) empfunden. Grundsätzlich sollten drei Beleuchtungsvarianten vertreten sein:
Die Sitzplatzbeleuchtung, z.B. über dem Esstisch, der Couchgruppe, an der Bar. Idealerweise hängen diese Leuchten über dem Sitzplatz und lassen sich dimmen, um das Licht jeder Situation anzupassen, zum Beispiel hell für wichtige Besprechungen, etwas sanfter fürs romantische Dinner etc...
Die Fernsehbeleuchtung, die eingeschaltet wird, wenn das TV-Gerät läuft oder auch mal auf andere Geräte mit Bildschirm oder Display (z.B. Laptop, Kamera) geguckt wird. Wichtig dabei: Die Hauptlampen vor dem Bildschirm ausschalten, sie können störende Lichtreflexe erzeugen. Dagegen lieber spezielle Leuchten hinter oder neben dem Gerät anknipsen: Sie sorgen dafür, dass der Helligkeitskontrast von laufendem Gerät und Umgebung nicht zu stark ist (anstrengend fürs Auge!).
Die Akzentbeleuchtung, die z.B. Kunstwerke, Vitrinen oder Pflanzen gezielt anstrahlt. Aber auch indirekte Lichtquellen, die Wände oder Decken in Licht tauchen oder punktuelle Leuchten wie kleine Stehlampen auf Tischchen etc.. Sie alle schaffen Atmosphäre und Gemütlichkeit. Wer sparen will, sollte lieber ein, zwei Lampen mehr aufstellen, aber auf Energieeffizienz achten und seltener die volle „Festbeleuchtung“ anknipsen – das senkt den Stromverbrauch, lässt jedoch alle Möglichkeiten offen.
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