Entdecken Sie einen Schwimmelfleck, muss noch nicht unbedingt ein Entseuchungskommando anrücken. Kleineren Befall unter einem halben Quadratmeter können gesunde Personen auch noch selbst bekämpfen, ohne kostspieliges Profiequipment. Dazu müssen die Sporen zunächst vollständig abgetötet werden. Sie können natürlich die teure Chemiekeule aus dem Baumarkt dazu benutzen, allerdings rät zum Beispiel das Umweltbundesamt zu einer viel günstigeren Methode: hochprozentigem Ethylalkohol. Der findet sich zum Beispiel in billigem Brennspiritus. Ordentlich damit die schwarzen Stellen entfernen. Am besten die Prozedur einigen Tage lang wiederholen.
Sie wollen langfristig auf Nummer sicher gehen?
Die oft empfohlene Einreibung mit Essig ist in diesem Fall keine optimale Lösung, denn Stoffe wie Kalk im Mörtel neutralisieren schnell die Essigsäure und die Pilze sprießen weiter. Dagegen kann ein alter Malermeistertrick die mit Spiritus gereinigte Stelle vor erneutem Befall schützen: Eine Einreibung mit Schmierseife. Die versiegelt angeblich die Poren in der Wand und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit. Und Schimmelpilze? Müssen sich in Zukunft ein anderes Lieblingsplätzchen suchen.