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Sparen bei der Anlage oder Umgestaltung

Auch wenn es schwer fällt – das oberste Gebot heißt: Nichts überstürzen! Am Anfang stehen die Fragen: Welche Funktionen soll der Garten erfüllen? Wie viel Zeit steht später für seine Pflege zur Verfügung?

Ist das geklärt, sollte man wie folgt vorgehen: 
 
  1. Einen Plan des Garten-Areals anfertigen und die bereits vorhandenen Pflanzen, die erhalten werden sollen, einzeichnen.
  2. Sonne und Schatten im Tagesverlauf beobachten (im Idealfall vom Frühling bis zum Herbst während das Grundgerüst des Gartens angelegt wird).
  3. Den ph-Wert des Bodens testen („Calci-Test“, erhältlich in Gartencentern) und evtl. eine genauere Bodenanalyse erstellen lassen (bei den „Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten“).
  4. Die Vorstellungen des künftigen Gartens auf den Plan übertragen, beginnend mit der Formierung des Geländes (Böschungen terrassieren, Teich ausheben etc.), dann Sitzplätze, Wege, Platz für Kompost, evtl. Geräteschuppen, große Gehölze wie etwa einen Hausbaum, Rasenflächen und Beete einzeichnen.
  5. Den Boden- und Lichtverhältnissen, dem persönlichen Stil und der Zeit und Lust zum Gärtnern angepasste Pflanzen auswählen.
     
Ohne diese gründliche Planung sind Enttäuschungen vorhersehbar und schnell eine Menge Geld in den Sand gesetzt. Denn auch die besten Züchtungen von Stauden und Gehölzen gedeihen nicht am falschen Platz.

Freunde und Nachbarn ansprechen lohnt sich

Stehen die Wunschpflanzen fest, lohnt sich ein Blick in die Gärten von Freunden, Bekannten und Nachbarn. Die meisten Stauden müssen alle paar Jahre geteilt werden – von den zur Zeit so beliebten Funkien bis zu den Prachtstauden der Bauerngärten wie Phlox oder Rittersporn. Werden die Teilstücke schnell wieder eingepflanzt, wachsen sie in der Regel problemlos an. Der nächste Weg führt dann zu Gärtnereien und Baumschulen. Im harten Konkurrenzkampf mit Lebensmitteldiscountern und Supermärkten haben viele von ihnen Rabattsysteme entwickelt oder locken mit Kundenkarten - teilweise mit vielen Vorteilen wie vergünstigte Beratung bei der Gartenplanung vor Ort oder Preisnachlässe bei der Teilnahme an Seminaren. Es lohnt sich, bei den im Umkreis ansässigen Unternehmen nachzufragen.

Ebenfalls sinnvoll: Man bildet mit Nachbarn im Neubaugebiet eine Einkaufsgemeinschaft. Denn viele Baumschulen und Versandgärtnereien bieten – teils beachtliche - Mengenrabatte an und zusätzlich teilt man sich die Portokosten.
 
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Preisbewusstes Gärtnern
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Leserkommentare

11.10.2010 09:36 Uhr
Annika: Bodenuntersuchung
Interessanter Beitrag mit den Mengenrabatten, wenn man sich mit den Nachbarn zusammenschließt. Aber ist denn nur den Kalkgehalt im Boden wichtig? Was ist mit den anderen Nährstoffen im Boden, die zu untersuchen gelten? Ich habe zum Beispiel das hier gefunden: http://www.bodenanalyse-zentrum.de/bodenanalysen/bodennaehrstoffanalyse.php

Ich habe dieses Jahr neben dem schlechten Wetter noch eine Missernte gehabt und vermute mal, dass ich zuviel gedüngt habe im Frühjahr. Naja neues Jahr, neues Glück :-)
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