Feuer und Flamme richtig entfachen
- Kamine und Öfen sind keine Müllverbrennungsanlagen. Hinein gehören nur die vom Hersteller genannten Brennstoffe wie Stückholz, Pellets oder Braunkohlebriketts.
- Holz darf weder lackiert, gelaugt noch druckluftimprägniert sein. Frisch geschlagenes Holz sollte zunächst gespalten und anschließend zwei bis drei Jahre luftig und vor Regen und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Erst dann enthält das Holz eine Restfeuchte von maximal 15 bis 20 Prozent und verbrennt mit einem hohen Wirkungsgrad aber geringen Schadstoffemissionen.
- Den höchsten Heizwert haben Nadelhölzer mit 4,4 bis 4,5 Kilowattstunden je Kilogramm.
- Die höchsten Schadstoffemissionen entstehen beim Anheizen. Je schneller man eine hohe Temperatur erreicht, umso geringer sind sie.
- Dafür auf den Boden zwei bis drei Stück Kaminholz legen, darüber ein wenig kleines Anzündholz und zwei Anzündhilfen. Die Luftzufuhr voll öffnen, die Anzündhilfen entfachen und die Ofen- bzw. Kamintür schließen. Sobald das Holz glüht, je nach Herstellerangabe und Raumgröße weitere Holzscheite auflegen und evtl. die Luftzufuhr drosseln. Lange, gelbe Flammen zeigen einen optimalen Verbrennungsprozess.
- Auch in der Ausbrandphase braucht das Feuer Sauerstoff, andernfalls können sich Schwelgas und Kohlenmonoxid bilden. Ist die Asche fein pulverförmig und weiß, wurde effizient und schadstoffarm gefeuert.
Kamin- und Kachelöfen
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Leserkommentare
20.07.2011 12:51 Uhr
hannah.biallowons: Lob
Dieser Artikel ist sehr informativ und man sieht durch ihn vieles klarer. Weiter so!
Foto: colourbox.com ID:2421