Hitzefrei im Büro
Grundsätzlich gilt, dass Wärme, die einmal im Raum ist, an heißen Tagen kaum mehr verschwindet. Deswegen am besten einmal früh am Morgen die noch relativ kühle Luft nutzen und ordentlich durchziehen lassen. Danach heißt es Fenster zu und den Arbeitsplatz verdunkeln, denn je schattiger, desto kühler bleibt es.
Im Büro sind allerdings komplett verdunkelte Räume wahrscheinlich weder bei Kollegen, Kunden noch Chefs gut durchsetzbar. Leichter zu verkaufen sind zum Beispiel Vorhänge. Hier gilt: je blickdichter desto besser - damit schafft man es immerhin, etwa 25 Prozent Wärmeinstrahlung zu vermeiden. Außerdem unbedingt zu hellen aber möglichst dichten Stoffen greifen, denn dunkle Vorhänge reflektieren das durchs Fenster eingedrungenes Sonnenlicht nicht, sondern wandeln es in Wärmeenergie um, was wiederum schlecht für kühle Räume ist.
Eine effektive und dabei günstige Schnelllösung für den Arbeitsplatz ohne viel Genehmigungsaufwand: Eine spurlos wieder entfernbare Einklemmstange (ca. 14 Euro zum Beispiel bei IKEA „Raan“ bis 2,45 Meter) mit einer dunklen (nach innen) und einer hellen (nach außen) Gardine bestücken. Alternativ können verspiegelte Folien auf der Fensteraußenseite helfen (Quadratmeter zum Beispiel bei Amazon ab ca. 20 Euro). Sie halten rund ein Fünftel der Wärmeenergie draußen, allerdings machen die Folien auch bei schlechtem Wetter dunkel. Sowohl ordentliches Aufkleben als auch spurloses Entfernen erfordert außerdem eine Portion Geschicklichkeit und ein bis zwei Stunden Zeit. Einfach Alufolie an die Fensterinnenseite zu kleben ist leider nicht empfehlenswert, denn durch dort angestaute Hitze kann im schlechtesten Fall die Scheibe springen.
Sonnenschutz
Seite 3: Hitzefrei im Büro
Das könnte Sie auch interessieren
Foto: colourbox.com ID:2619