Schädlinge bekämpfen
Manche Schädlinge lieben den Winter geradezu. Ein typischer Vertreter ist die Spinnmilbe, die die feuchtigkeitsarme Luft in der Heizungssaison genießt. Dass die eigenen Pflanzen betroffen sind, merkt man daran, dass zwischen den Zweigen und Blättern spinnennetzartige Gebilde entstehen. Aus der Topferde krabbeln außerdem kleine Fliegen, ähnlich der Fruchtfliege, heraus, die die Krankheit unter Ihren Pflanzen verbreiten. Sie haben eine Spinnmilbe entdeckt, dann heißt es schnell handeln. Stellen Sie die Pflanzen am besten in ein Zimmer, in der sonst keine Topfpflanzen sind. Bitte jetzt nicht gießen, sondern die Erde bewusst austrocknen lassen.
Der Topf ist staubtrocken? Nehmen Sie den Ballen heraus, schütteln Sie möglichst viel der alten Erde in den Müll (Beutel gleich aus der Wohnung bringen!). Unter der Dusche oder in der Wanne die Spinmilben von den Blätter und die Resterde von den Wurzelballen abbrausen. Die Pflanze in frische Erde eintopfen. Als Vorsichtsmaßnahme, damit sich erst gar keine Spinnmilben einnisten, hilft übrigens ein einfacher Trick: Eine Sprühflasche mit Wasser füllen, Pflanzenblätter ein bis zwei Mal die Woche ansprühen. Die Feuchtigkeit hält Spinnmilben fern.
Ihre Pflanze hat andere Krabbeltiere? Gegen Läuse hilft dieses alte Hausrezept (Ausnahme: Pflanzen mit Haaren auf den Blättern): In einem Liter lauwarmen Wasser zwei Schnappsgläschen Schmierseife und eines Spiritus lösen. Die befallenen Pflanzen mit der Lösung betupfen oder besprühen (Blattunterseiten nicht vergessen!) oder kopfüber hineintauchen.
Wohnen
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Leserkommentare
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06.03.2010 19:14 Uhr
Heike52: Sehr gut!
Eure Tipps sind wirklich sehr gut und äußerst kostengünstig.
Vielen Dank!
Foto: colourbox.com ID:2462