Im Waschbecken ist ein Riss und die Badewanne hat eine Macke? Damit müssen Sie nicht leben! Im Baumarkt oder Sanitärfachgeschäft gibt es Sets, um Badezimmeroberflächen aus Emaille oder Porzellan zu reparieren. Günstige Alternative für kleine Pannen: Der Reparatur-Lackstift. Der bessert nicht nur im Handumdrehen Kratzer an Dusche, Wanne und Co. aus, sondern funktioniert auch auf Fliesen und an Heizkörpern. Der Spiegel im Bad ist okay, aber hat am Rand ein paar blinde Flecken? Kaschieren Sie die matten Stellen mit einem satinierten Rand, der wie gefrostetes Glas aussieht. Alles, was Sie dafür brauchen, ist Satinierlack aus dem Bastelladen (z.B. von Viva decor, ca. drei Euro) und Kreppband. Damit den gewünschten Streifen oder auch ein Muster aufkleben und Satinierlack wie auf der Packung beschrieben aufbringen.
Schritt 4: Die Deko
Bei alten Lieblingsstücken im Bad ist der Lack ab? Erneuern Sie ihn einfach - mit Farbspray aus dem Baumarkt (z.B. von Rayer, ca. vier Euro). Günstige Badezimmerhelfer aus Porzellan oder Glas (zum Beispiel Seifenspender) machen mehr her, wenn Sie sie mit einem Hauch Gold oder Silber veredeln, dafür mit Konturenpaste (z.B. von Marabu, ca. drei Euro) Muster aufmalen. Mit Effektlack strahlen alte Badmöbel aus Holz oder Korb in neuem Glanz (z.B. Metalleffektlack von Eckart, ca. sieben Euro). Übrigens: Egal ob Sie ein angeschrammtes Regal neu streichen wollen oder die kompletten Fliesen überkleben: Nehmen Sie sich vor allen Dingen immer einen Moment für die bewusste Wahl der Farben. Denn dieser Renovierungstrick aus dem Nähkästchen der Innenarchitekten ist ganz umsonst: Ein Farbsystem aus maximal zwei bis drei Tönen im gesamten Bad sieht aufgeräumt und modern aus – das macht in Zukunft gleich viel mehr her.