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Genauigkeit spart Ärger
Die Onlinebörsen funktionieren in der Regel ganz einfach: Die Auftraggeber registrieren sich mit einer E-Mail-Adresse, beschreiben ihren Auftrag und starten eine Auktion. Interessierte Handwerker geben Angebote ab, für welchen Preis sie die Arbeiten erledigen würden. Ganz wichtig ist hierbei: Es muss nicht unbedingt der günstigste Handwerker beauftragt werden. Die Arbeiten können auch an einen anderen Mitbieter vergeben werden. Hilfreich sind hier zum Beispiel die Bewertungen bereits erledigter Aufträge durch andere Kunden oder der Handwerkerbörse vorgelegte Qualifaktion wie Meisterbriefe und Co.
Allerdings geht der Auftrag oft nach einer gewissen Zeit automatisch an den billigsten Handwerker. Deswegen sollte man seine Auktionen möglichst genau im Blick behalten. Je detaillierter übrigens die Beschreibung ist, was genau zu tun ist, desto zuverlässiger sind auch die Angebote. Sollen etwa Bäume geschnitten werden, sollten Sie auch schon vorher festlegen wer die Schnittreste entfernt.
Wer stellt Material wie Säge oder Leiter? Und bis wann müssen die Arbeiten erledigt sein? Generell gilt: je genauer desto besser. Deshalb kann es sich auch lohnen als Auftraggeber Grundrisse oder Fotos hochzuladen und sich schon vorher eine genaue Vorstellung über den Wunschpreis zu machen. Denn die Auktionen starten nicht bei Null, sondern bei einem vom Kunden festgelegten Startpreis. Ist der zu niedrig gewählt wird man nur wenig seriöse Angebote erhalten. Wer allerdings viel zu viel anbietet, zeigt gleich, dass er keine Ahnung hat und zahlt am Ende oft drauf. Deswegen kann es sich durchaus lohnen, zuerst einen lokalen Handwerker einen Kostenvoranschlag machen zu lassen und mit diesem Preis in die Auktion zu gehen.
In Zuverlässigkeit investieren
Bei Branchenprimus my-hammer.de tummeln sich tausende Dienstleister, die im besten Fall sogar Meisterbriefe oder andere Qualifikationen vorlegen können. Wer Wert auf einen echten Fachmann legt, kommt laut Tests hier günstig und einfach an den Mann/Frau.
Die Börsen bieten zusätzlich Bewertungssysteme an und gerade enttäuschte Kunden halten mit ihrer Meinung wohl kaum hinter dem Berg. Ein Handwerker der bisher einen besonders guten Ruf hat, wird sich in der Regel auch bei neuen Aufträgen bemühen, eine möglichst weiße Bewertungsweste zu behalten. So könnte Frau „sandra1978“ auch einen von my-hammer.de überprüften Altgesellenmaler nehmen, der bereits 152 Aufträge ausgeführt hat und zu 99 Prozent positiv bewertet wurde. Allerdings verlangt Maler „horst42“ dafür auch 620 Euro. Immer noch ein gutes Geschäft für „sandra1978“, denn dieses Gebot liegt trotzdem noch fast 40 Prozent unter der ursprünglichen Preisvorstellung.
Zuschuss vom Fiskus
Und der Staat gibt auch noch etwas dazu. Denn wer seine Wohnung renovieren lässt, wird steuerlich unterstützt und das gilt nicht nur für Eigentümer, sondern auch für Mieter. 20 Prozent der Handwerkerkosten können in der Steuererklärung geltend gemacht werden und bis zu 600 Euro werden von der Steuerschuld abgezogen. Außerdem können zum Beispiel Gartenpflege oder Reinigungsarbeiten unter haushaltsnahe Dienstleistungen fallen und zusätzlich geltend gemacht werden. Tipp zum Nachweis beim Finanzamt: Bestehen Sie auf einer Rechnung in der Arbeits- und Materialkosten getrennt sind. Außerdem nie direkt in bar bezahlen, sondern immer auf das Konto überweisen, sonst verweigert das Finanzamt die Anerkennung.