Wie der Kompost gepflegt und verwendet wird
4. So pflegt man ihn
Ein Kompost sollte immer feucht, aber nicht zu nass sein. Das gelingt am besten, wenn er unter dem Blätterdach eines Baumes angelegt wurde und bei langen Trockenperioden aus der Regenwassertonne nachgegossen wird. Bei großen Haufen kann es dazu sinnvoll sein nach drei bis sechs Monaten für eine bessere Durchlüftung zu sorgen und den Haufen umzusetzen. Das heißt schlicht, man greift zur Schaufel und mischt alles einmal durch. Vorteil: In der Mitte entsteht kein Sauerstoffmangel, der Fäulnis nach sich ziehen kann und für Gestank sorgt. Profis streuen bei eher sauren Mischungen, wie zum Beispiel viel Nadelholzabfällen, zusätzlich Kalk in den Kompost und manche geben zur Verbesserung der Mineralienzusammensetzung noch Gesteinsmehl hinzu. Je abwechslungsreicher allerdings Ihre Abfälle sind, desto weniger brauchen Sie diese Hilfsmittel.
5. So wird er verwendet
Im Idealfall und bei hohen Sommertemperaturen entsteht bereits nach sechs Monaten tiefdunkler, selbstgemachter und gehaltvoller Edeldünger. Über den Winter und bei groberer Zusammensetzung kann es auch dreimal so lange dauern. Gerade an den Rändern ist der Verrottungsprozess dazu oft nicht ganz so zügig, wenn Sie also feinsten Dünger brauchen, nehmen Sie am besten aus der Mitte und schütten das Ganze durch ein Gartensieb. Die Reste kommen einfach wieder auf den aktuellen Kompost. Beim Beete Düngen ist Kompost übrigens wunderbar pflegeleicht: Er wird nicht untergegraben sondern von Profis nur oberflächlich verteilt und höchstens leicht eingeharkt. Auch so entfaltet er seine Wirkung und sorgt nachhaltig für kräftigen Pflanzenwuchs in Ihrem Garten.
Garten
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Leserkommentare
25.06.2010 18:05 Uhr
Molderings, Holger: Danke!
Sehr gute Anleitung !!
Foto: colourbox.com ID:2590