Garten
Feine Kräuterkunde
20.01.2012
Von Florian Junker
Ob mediterranes Grün oder typisch deutsche Küchenzutaten: Frische Kräuter schmecken köstlich und sind - eigentlich - gesund. Schade nur, dass viele fix und fertige Pflanzentöpfchen aus Supermarkt oder Gartencenter gespritzt sind - und nicht gerade billig. Für Bio-Kräuter muss man oft noch mehr drauf legen. Die günstige, aber grüne Alternative: Ziehen Sie sich Ihren kleinen Kräutergarten für Fensterbank, Balkon oder Garten doch einfach selbst. Der Geldsparen-Guide mit den besten Tipps und Tricks.
In grünen Kräutern für die Küche stecken jede Menge Geschmack – und oft gesundheitlich wertvolle Inhaltsstoffe. Die ätherischen Öle im Basilikum, Eugenol und Estragol, etwa wirken wie eine Fitnessspritze fürs Gehirn und vertreiben die Frühjahrsmüdigkeit. Petersilie oder auch Schnittlauch liefern Vitamin C und stärken das Immunsystem an nasskalten Frühlingstagen gegen Erkältungen und Rosmarin wirkt belebend. Die Liste der Küchenkräuter-Kräfte könnte man wohl lange weiter fortsetzen.
Leider steckt in fertig gekauften Pflanzentöpfchen oft auch Chemie. Sind die Kräuter nicht explizit als „Bio“ ausgeschrieben, kann man davon ausgehen, dass sie wahrscheinlich gespritzt sind. Ausgewiesene Öko-Ware ist unbelastet, aber dafür in der Regel etwas teurer. Wer beste Qualität zum kleinen Preis möchte, fährt dagegen mit selbstgezogenen Küchenkräutern hervorragend, sie sind sehr ergiebig und in fast jedem Pflanzenfachgeschäft zu bekommen.
Im Internet gibt es auf Wunsch außerdem schön ausgefallene Sorten (z.B. über kraeuter-und-duftpflanzen.de) oder kleine Samen-Mengen genau nach Bedarf (ab zehn Gramm z.B. bei poetschke.de). Die ideale Anleitung zu Pflege und Ernte finden Sie auf den folgenden Seiten:
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