Geschwindigkeitsklasse
Großbuchstaben zeigen an, wie schnell man mit den Reifen fahren darf. Q beispielsweise steht für „bis 160 Stundenkilometer“, S für „bis 180 Stundenkilometer“, H bedeutet „bis 210 Stundenkilometer“. Wo der Tacho mehr anzeigt als die Reifen-Höchstgeschwindigkeit, muss ein Aufkleber mit einem entsprechenden Hinweis im Sichtfeld des Fahrers angebracht werden.
DOT-Nummer
Gummi altert – auch wenn Reifen nicht gefahren werden, nagt an ihnen der Zahn der Zeit. Deshalb sollte man möglichst neue Reifen erwerben. Über das Produktionsdatum gibt die DOT-Nummer Auskunft: Auf der Reifenflanke stehen Kalenderwoche und Jahr der Herstellung. DOT1709 bedeutet beispielsweise, dass der Pneu in der 17. Kalenderwoche 2009 produziert wurde. Je neuer der Reifen, desto besser.
Einfahren
Neue, aber auch länger eingelagerte gebrauchte Reifen müssen eingefahren werden. Diese Prozedur trägt das auf den Reifen aufgebrachte Trennwachs ab und raut die Oberfläche des Reifens an.
Reifendruck
Am besten alle 14 Tage kontrollieren – und zwar bei kalten Reifen. Zu niedriger Druck frisst Sprit, belastet die Umwelt und auch den Reifen, der bei zu wenig Druck schneller heiß wird und im Extremfall platzen kann. Den richtigen Reifendruck findet man im Zweifelsfall in der Betriebsanleitung zum Fahrzeug.