Der beste Platz und was man noch brauchen könnte
Der Platz
Sie haben Ihren Verbandskasten im Kofferraum? Klingt logisch, weil hier auch das Warndreieck für Notfälle schlummert. Allerdings wird es im Sommer im Kofferraum relativ heiß – nicht gerade das ideale Klima für medizinische Produkte. Gerade auf Urlaubsreisen packt man aus Versehen auch gerne einmal ein paar Taschen auf den Notfallkoffer drauf und muss im Ernstfall lange kramen. In jedem Fall müsste man bei einem Unfall außerdem erst einmal um das Auto herum laufen, um das Notfallpäckchen zu holen. Besser bewährt hat sich deswegen der Platz unter dem Beifahrersitz. Hier kommt man mit einem Griff dran. Und das eventuell auch in einer persönlichen Notsituation, wenn man zum Beispiel selbst im Wagen eingeklemmt ist und einen Druckverband braucht.
Die Extras
Sie würden Ihren Notfallkoffer zur eigenen Sicherheit gerne noch etwas aufrüsten bzw. ergänzen? Tatsächlich gibt es ein paar medizinische Helfer, die laut Straßenverkehrsordnung für Autofahrer keine Pflicht sind, sich bei der Versorgung von Wunden aber durchaus bewährt haben. Packen Sie für längere Urlaubsfahrten oder Ausflüge mit Kindern, die gerne einmal toben und sich verletzten vor allem diese drei Hilfsmittel ein: Eine kleine Flasche stilles Mineralwasser, um Schürfwunden vorsichtig von Erde und Staub zu säubern. Ein Desinfektionsspray für die weitere Wundbehandlung, bevor der sterile Verband drauf kommt. Kälte-Sofortkompressen, um Beulen oder kleine Quetschwunden zu kühlen. Das gibt einem das gute Gefühl, im Fall der Fälle alles Wichtige parat zu haben – und es hoffentlich nie zu brauchen.
Verbandkasten
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