Natürlich kann man als Autofahrer nicht den kompletten technischen Check im voraus vornehmen. Aber viele Mängel, die der Prüfer auf jeden Fall moniert, lassen sich oft auch von Laien erkennen. Dazu gehören nicht nur Steinschläge oder Risse in der Scheibe (wenn möglich müssen diese repariert werden oder die Scheibe ausgetauscht), sondern auch der Zustand der Reifen. Haben die etwa Beschädigungen oder sind bis an die Grenze des zulässigen Profils (möglicherweise auch noch einseitig) abgefahren? Der Gesetzgeber schreibt ein Mindestprofil von 1,6 Millimetern vor.
Im Interesse der eigenen Sicherheit sollte man aber spätestens bei zwei Millimetern einen
neuen Reifensatz anschaffen und senkt so nicht nur das Aquaplaning-Risiko bei einem Regenguss, sondern auch die Gefahr, unter die 1,6-Millimeter-Grenze zu rutschen und damit entweder die Plakette nicht zu erhalten – oder kräftig mit Punkten und Bußgeld bei der nächsten Verkehrskontrolle eingedeckt zu werden.