Was Besitzer älterer Autos beachten müssen
Wichtig für ältere Fahrzeuge: Hat der Motor schon mehr als 80.000 Kilometer auf dem Tacho oder ist der Wagen älter als fünf Jahre, muss zusätzlich zur Nachrüstung des Partikelfilters auch der Diesel-Kat ausgetauscht werden. Das klingt aber schlimmer, als es ist: Kombi-Filter, die Kat und Partikelfilter in einem Gehäuse enthalten, sind nur unwesentlich teurer als reine Nachrüstfilter und werden für sehr viele Modelle angeboten. Probleme haben jedoch Fahrer der meisten Autos aus den 90er Jahren, denn für sie gibt es keine Nachrüstlösungen.
Wer ein Auto von Ford fährt oder plant, sich einen Diesel der Modellreihen Fiesta, Fusion, Focus, C-Max, Galaxy, Mondeo, Transit Connect und Tourneo Connect zu kaufen, für den wird die Nachrüstung finanziell interessant. Der Kölner Hersteller bietet Nachrüstpakete inklusive Einbau für exakt 330 Euro an, so dass es günstigere Kraftfahrzeugsteuer, bessere Umweltplakette und höheren Wiederverkaufswert des Autos praktisch zum Nulltarif gibt. Auch der japanische Hersteller Mazda bietet den Filter zum Quasi-Nulltarif an, denn die Filter selber kosten 330 Euro, der Kunde muss nur den Einbau zahlen, der rund eine Stunde dauert.
Höherer Wiederverkaufswert
Neben den praktischen Vorteilen in Umweltzonen oder bei der Kfz-Steuer haben nachgerüstete Diesel einen höheren Wiederverkaufswert: Nach Aussagen des Marktbeobachtungsunternehmens EurotaxSchwacke liegt der Preis für Modelle mit Partikelfilter um vier Prozent höher als für vergleichbare Fahrzeuge ohne diese Technik. Ab rund 15.000 Euro Fahrzeugpreis lohnt sich eine Nachrüstung rein rechnerisch auch dann, wenn man keine stattliche Förderung erhält.
Partikelfilter
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