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So kommt die Ersparnis zustande
Die Gesamtbewertung der Eco-Top-Ten-Flotte setzt sich je zur Hälfte aus Ökologie und Ökonomie zusammen. Die jährlichen Autokosten wurden in Anlehnung an die ADAC-Autokostenrechnung ermittelt. Dabei werden zum einen die Fixkosten berücksichtigt, gemeint sind damit Anschaffung abzüglich Wiederverkaufswert (= Wertverlust), Zinsen, Steuer und Versicherung, wie auch die variablen Kosten, also Treibstoff, Reifen etc. Interessant dabei: Die Spritkosten liegen insgesamt „nur“ auf Platz drei. Den dicksten Brocken macht tatsächlich der Wertverlust aus.
„Der Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs ist stark abhängig von seinem Beliebtheitsgrad“, erklärt Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. „Autos, die wenig Sprit verbrauchen und sauber verbrennen, liegen im Trend. Sie sind werterhaltend und lassen sich leichter wiederverkaufen, Spritschleudern tun sich, angesichts der auf Dauer steigenden Spritpreise, beim Wiederverkauf dagegen zunehmend schwerer.“
Daten vom Verkehrsclub Deutschland
Die ökologischen Kriterien wurden von der Auto-Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) übernommen, ebenso wie die Typklassen-Einteilung. So kommt es zum Beispiel vor, dass der Skoda Fabia Combi zusammen mit dem Passat in einer Kategorie landet. „Der Skoda Fabia gilt landläufig als Kleinwagen, der Passat eher als Schiff“, weiß Lottsiepen, „aber wir haben den Fabia Combi abgemessen und er passt ebenso in unsere Kategorie „Familienwagen“, wie der Passat: Er hat fünf Sitze, mindestens vier Türen, mindestens 400 Liter VDA-Kofferrauminhalt und 4,20 Meter Länge. Damit ist er voll familientauglich. Uns kommts hier vor allem auf die Funktion an.“ Das macht sich dann auch im Geldbeutel bemerkbar: Deutlich günstigere Anschaffungskosten, weniger Spritverbrauch und günstigere Steuer machen alles in allem mehrere tausend Euro Ersparnis gegenüber dem Wolfsburger Modell aus. Da kann es sich tatsächlich lohnen, manchmal ein wenig enger zusammen zu rutschen!