MP3-Spieler, Fernseher und Damenmodell
Erhebliche Unterschiede gibt es bei der Ausstattung der Geräte. So mutiert manch eines zur mobilen Unterhaltungs-Zentrale mit MP3- und Video-Spieler, Kamera, Spielen, einem einfachen Reiseführer oder einem DVB-T-Fernseher. Grund: Die Hersteller versuchen über Design und Ausstattung eine Abgrenzung zum Wettbewerber. Mancher Produzent trimmt seine Navis auf edel (Beispiel: Navigon) oder legt ein spezielles Damenmodell auf, das auch die Standorte von Geschäften und Cafés kennt.
Einige hochpreisige Modelle verfügen über lernende Software, die neben der kürzesten und der schnellsten Strecke auch die umweltfreundlichste Route vorschlägt, auf der das Fahrzeug den wenigsten Sprit verbraucht. Relativ neu ist noch die fotorealistische Darstellung, bei der Häuser, Straßen, Fassaden und Ampeln auf dem Display detailgetreu zu sehen sind. Manche Geräte machen sich auch nach dem Ankommen nützlich – bei der Fußgänger-Navigation, für die allerdings meist gesonderte Karten geladen werden müssen.
Der nächste Trend steht übrigens schon in den Startlöchern, und er könnte mit der Abschaffung der Navis enden: Navigations-Handys laufen den reinen Auto-Pfadfindern den Rang ab. Bei ersten Tests zeigte sich allerdings, dass Navi-Handys momentan noch deutlich weniger können als echte Navigationsgeräte – und dass die Providergebühren, die bei der Routenfindung anfallen, mitunter ziemlich happig sind.
Navigationsgeräte
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Foto: Nigel Treblin/ddp ID:1834