Der Scheiben-Saubermann
Sie geben zur Sicherheit immer Frostschutzmittel in den Tank der Scheibenwischwaschers? Na dann wird es höchste Zeit, diese Investition doppelt lohnenswert zu machen. Lassen Sie dafür jeden Nachmittag oder Abend, wenn Sie das Auto abstellen, einmal kurz den Scheibenreinigergang laufen. Frostschutzmittel kann Temperaturen bis zu minus 70 Grad trotzen. Durch den Kurzwaschgang der Frontscheibe entsteht darauf eine hauchfeine Frostschutzmittelschicht und hilft, die Scheibe eisfrei zu halten. Netter Nebeneffekt: Die Zuläufe der Scheibenwischanlage werden ebenfalls noch einmal durchgespült, frieren nicht ein und sind am nächsten Tag einsatzbereit.
Die Holzkohle-Hilfe
Unterwegs dauernd wischen und rubbeln, um die beschlagenen Scheiben frei zu kriegen? Ist gefährlich – und meistens noch nicht einmal besonders effektiv. Denn durch die winterliche Luft und nasse Schuhe wandert täglich neue Feuchtigkeit in den Wagen. Ein wirksames Mittel gegen den ewigen Nebel ist Holzkohle. Einen Sack Holzkohle gibt es für ca. drei Euro im Baumarkt oder Gartencenter. Stellen Sie über Nacht einen Eimer mit Grillkohle in Ihr Auto, danach die Kohle wieder entfernen. Das trockene Material zieht Feuchtigkeit aus dem Wagen und speichert sie.
Das Glycerin-Geheimnis
In dunklen Winternächten und auf vereisten Straßen ist es lebenswichtig, gesehen zu werden. Schmutz, Schneematsch und ein Eisfilm an den Lichtern verringert die Sichtweite allerdings bis zu 35 Meter! Sind Scheinwerfer oder Rücklichter vereist, muss man deswegen etwas tun. Manche „Spezialisten“ rücken der Eisschicht mit einem Föhn zuleibe. Das frisst allerdings Energie und kann organisatorisch herausfordernd sein, wenn erst einmal Verlängerungskabel verlegt werden müssen. Dabei gibt es die Lösung in fast jeder Apotheke: Glycerin (100 ml etwa drei Euro). Reiben Sie Vorder- und Rücklichter sowie Blinker damit hauchdünn ein. Glycerin enthält Alkohol und sorgt dafür, dass die Lichter frei bleiben.
