Sie brauchen ein neues Auto? Selten war Ihre Verhandlungsposition besser als jetzt. Wie Autokäufer im Preisnachlass-Wettrennen mit der richtigen Strategie und günstigen Finanzierungen den besten Rabatt rausholen können.
Fast 40 Prozent Rabatt für einen Fiat Panda. Damit führt derzeit der italienische Wagenbauer im Preiskampf am deutschen Automarkt. Ähnliche Nachlässe gibt es besonders im Kleinwagen-Segment bei praktisch allen Herstellern. Selten war der Zeitpunkt so günstig einen neuen Wagen zu kaufen. Damit Sie als Neuwageninteressent Ihre luxuriöse Verhandlungsposition auch wirklich nutzen, sollten Sie die geldsparen-Tipps zum Autokauf beachten:
Schritt 1: Vorbereitet fremdgehen
Sie wissen sicher schon ungefähr, was für eine Art Auto Sie kaufen möchten. Bevor Sie sich ins Autohaus-Getümmel stürzen, lohnt es sich aber, im Internet nachzusehen. Auf den Webseiten Ihres Wunschfahrzeug-Herstellers können Sie sich nämlich die gewünschte Konfiguration zusammenstellen – von der Farbe bis zu den Extras. Außerdem erfahren Sie den Listenpreis für Ihr Traumauto als ersten Anhaltspunkt.
Jetzt sollten Sie auf jeden Fall „fremdgehen“ und in der entsprechenden Fahrzeugklasse nach Alternativen bei anderen Herstellern suchen. Denn egal, ob es für Sie um wirkliche Kaufoptionen geht, im späteren Verhandlungsgespräch kann es Gold wert sein, zu wissen, dass ein vergleichbares Modell beim Hersteller XY gleich ein paar tausend Euro weniger kostet. Das übliche Argument „Bei uns bekommen Sie aber mehr Qualität“ lässt sich meist mit einem Blick in die
Pannenstatistik des ADAC kontern. Oder hätten Sie gedacht, dass der Fiat Panda in seinem Segment auf einem guten Platz 2 ranchiert und der Toyota Yaris nur auf einem mageren Platz 14 liegt?
Auch beim Autohändler sollten Sie sich nicht gebunden fühlen. Lassen Sie sich auf jeden Fall von verschiedenen Häusern ein Angebot machen. Allein das Verschicken einiger E-Mails oder Faxe fördert manchmal erstaunliche Preisunterschiede unter den Händlern zu Tage. Abweichungen von bis zu 20 Prozent sind nicht ungewöhnlich und wer bereit ist, auch jenseits der deutschen Grenzen einen PKW zu erstehen, kann sogar noch mehr erreichen. Allerdings sollten Sie es vermeiden, immer unter dem gleichen Namen anzufragen. Manche Marken greifen auf ein gemeinsames Kundensystem zurück, indem sich nachvollziehen lässt, wo und was sie bei wem angefragt haben. Da hackt die eine Krähe der anderen dann natürlich kein Auge aus.