Schritt 2: Mehrgleisig fahren
Die Verhandlungen sollten Sie nicht nur mit dem Händler führen, der das günstigste Angebot abgegeben hat, sondern auch mit einem oder noch besser mehreren Autohäusern vor Ort. Guter Service in der Nähe ist schon den einen oder anderen Euro Wert, Geld verschenken muss man aber deswegen nicht. Wer ein Angebot der markeneigenen Händlerkonkurrenz in der Tasche hat, kann auch in der Nähe auf ein vergleichbares Angebot drängen und bekommt das dann auch oft.
Egal ob Opel, Toyota oder Ford, 20 bis 35 Prozent Rabatt auf den Listenpreis sind keine Seltenheit. Ein 20.000-Euro-Auto gibt es also für gerade einmal 13.000 Euro. Fast jeder Autobauer mit Kleinwagenageboten hat auch ein Modell unter 10.000 Euro im Angebot. Vor allem Käufer, die auf einen Schlag das Auto in bar zahlen können, haben noch weiteren Verhandlungsspielraum. Aber selbst wer nicht so viel Geld auf der hohen Kante hat, kann zumindest so tun. Der Barzahlerrabatt lässt sich auch nutzen, wenn ein vom Autokauf unabhängiger Bankenkredit genutzt wird. Das ist in vielen Fällen noch immer günstiger, als sogar eine Nullprozentfinanzierung über den Händler.
Schritt 3: Wählerisch finanzieren
Nehmen wir zum Beispiel an, der schon stark verbilligte Kleinwagen für 13.000 Euro ließe sich über den Händler für Nullprozent über drei Jahre finanzieren, Sie müssten eine Anzahlung von 1.300 Euro leisten und die monatliche Rate läge bei 325 Euro. Treten Sie als Barzahler auf, könnten Sie derzeit durchaus noch einen weiteren Rabatt von 10 Prozent aushandeln, also nur 11.700 Euro für das Fahrzeug bezahlen. Der günstigste Anbieter aus unserem Autokreditvergleich liegt derzeit bei unter fünf Prozent effektivem Zins. Selbst wenn Sie sich das Geld also leihen müssen, würden Sie so nur rund 12.600 Euro für das Auto und den Kredit insgesamt bezahlen.