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Moderne Fahrweise spart Sprit
 

3. Ballast abspecken

Jedes unnötige Kilo im und jeder vermeidbare Luftwiderstand am Auto kostet Geld und CO2. Laut ADAC schlagen 100 Kilogramm Ballast mit 0,3 Litern Mehrverbrauch zu Buche, andere rechnen sogar schon bei 50 Kilogramm mit bis zu einem halben Liter. Besonders kostspielig sind Fahrrad-Dachträger: Selbst ohne Drahtesel macht der Aufbau das Auto um etwa zehn Prozent durstiger. Nach Tests des Automobilclubs erhöhen sie voll beladen den Verbrauch um etwa 40 Prozent. Heckträger liegen sogar oft nach darüber. Eine 1.000 Kilometer-Urlaubsfahrt kostet also mal schnell 45 Euro mehr Sprit. Da kann es sich für Sie und die Umwelt oftmals eher rechnen, vor Ort ein Fahrrad auszuleihen.

4. Fahrstil anpassen

Laut Umweltbundesamt können Fahrer, die an einem Sprit-Spar-Fahrkurs teilgenommen haben, im Durchschnitt ihren Verbrauch um knapp ein Viertel senken. Das relativiert die Kurskosten, die zwischen 50 und 100 Euro liegen: Nach etwa 3.500 Kilometern hat das ein Mittelklassenwagenfahrer wieder drin und dazu noch über 160 Kilogramm CO2 vermieden. Grundsätzlich kann jeder aber auch ohne Kurs schon ein paar Prozent rausholen: Möglichst niedrigtourig fahren, also schon nach ein paar Wagenlängen in den zweiten Gang und dann immer schon bei 2.000 Umdrehungen hochschalten.

Je vorausschauender Sie generell fahren, desto weniger müssen Sie abbremsen und spritdurstig beschleunigen. Am günstigsten ist es deswegen, viel Abstand zum Vordermann zu lassen und in einem relativ konstanten eher gemächlichen Tempo dahinzurollen, Überholmanöver und Höchstgeschwindigkeitsfahrten bringen meist nur wenig Zeitgewinn, kosten aber überproportional viel Treibstoff. Im Stadtverkehr heißt es sogar Motor aus, sobald das Auto voraussichtlich länger als 20 Sekunden steht, zum Beispiel an der roten Ampel oder im Stau. Laut ADAC ist das in der Bilanz dann günstiger und schadet auch nicht dem Motor.

5. Öfter stehen lassen

Am wenigsten verbraucht der PKW natürlich in der Garage oder auf dem Parkplatz. Gerade bei Pendlern lassen sich so durch Fahrgemeinschaften die größten Einspareffekte erzielen, wenn das eigene Auto an nur jedem zweiten, dritten oder sogar vierten Arbeitstag benutzt wird. Einfach stehen lassen sollte man den Wagen auch gerade bei Kurzstrecken, denn auf den ersten Metern schlucken kalte Motoren 30 bis 60 Liter und der Motorenverschleiß ist deutlich höher als bei einem warm gelaufenen Aggregat. Laut Verkehrsuntersuchungen in Städten sind bei Entfernungen um einen Kilometer außerdem die eigenen Füße und unter vier Kilometern das Fahrrad in aller Regel deutlich schneller als das Auto. Besser ist die Bewegung mit menschlichem Antrieb bei kurzen Distanzen sicher für Ihre Gesundheit, aber auch für die Finanzen und Umwelt lohnt es sich.
 
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