Thomas Brummer
Ein Beitrag von Thomas Brummer, 18.02.2016

Monatsbericht Februar Risikolebensversicherung im Check

Sehr gĂŒnstig und unverzichtbar, um die Familie im Todesfall vor dem finanziellen Ruin zu bewahren: die Risikolebensversicherung - gerade fĂŒr Bauherren ein Muss.
Monatsbericht Februar Risikolebensversicherung im Check

Eine Risikolebensversicherung ist vor allem auch eine Versicherung fĂŒr die Familie

Eine junge Familie baut ein Haus. Plötzlich stirbt unerwartet der Hauptverdiener. Zum Schock und dem Schmerz gesellen sich rasch finanzielle Sorgen - gerade bei einer laufenden Baufinanzierung. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade in jungen Jahren die gesetzliche Versorgung besonders schlecht ist, da die AnsprĂŒche auf Witwen- oder Waisenrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung in der Regel noch sehr gering ausfallen. Daher ist eine private Vorsorge fĂŒr Familien unerlĂ€sslich. Risikolebensversicherungen, etwa von Ergo Direkt, kosten wenig und helfen zumindest, die finanzielle Seite in den Griff zu bekommen.

Mein Tipp fĂŒr HĂ€uslebauer:

Sie können bei der Risikolebensversicherung Ihr Hauptaugenmerk auf die Baufinanzierung legen. Mit zunehmendem Tilgungsfortschritt gibt es Versicherungen, die die Versicherungssumme entsprechend senken. Das heißt, nicht nur ihr Kredit fĂŒr die Baufinanzierung wird geringer, sondern auch die BeitrĂ€ge fĂŒr die Risikolebensversicherung. Die Versicherung passt sich Jahr fĂŒr Jahr an ihre Restschuld der Baufinanzierung an. Eine solche Risikolebensversicherung mit eingebauter Tilgung bietet beispielsweise die Hannoversche an.

Große Preisunterschiede bei der Risikolebensversicherung

Die sogenannte Risikolebensversicherung ist der gĂŒnstigste Schutz, um die Familie im Todesfall abzusichern. Sie ist aber keine Kapitalanlage und leistet nur im Todesfall. Obwohl die Risikolebensversicherung sehr gĂŒnstig zu haben ist, sollte man die Angebote vergleichen. Es gibt große Preisunterschiede am Markt. Außerdem sollten Familien einen Vertrag wĂ€hlen, der genau zu Ihren LebensverhĂ€ltnissen passt. Der Risikolebensversicherungsrechner von Geldsparen.de hilft dabei, den besten Tarif fĂŒr sich und die Familie auszuwĂ€hlen.

Diese Beispiele verdeutlichen die enormen Preisunterschiede am Markt:


Beispiel: Ein 35-jĂ€hriger Vater möchte seine Familie fĂŒr den Fall seines Ablebens abgesichert wissen. Der IT-Berater greift nie zur Zigarette, ĂŒbt damit keine körperliche TĂ€tigkeit aus und wĂ€hlt eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren. Die Versicherungssumme soll konstant 300.000 Euro betragen. Bei dieser Konstellation gibt es zwei Versicherer, die weniger als 33 Euro verlangen. Das ist bei Huk 24 und Community Life der Fall. Knapp dahinter folgen Europa und Zurich Life. Der teuerste Anbieter im Vergleich verlangt im ungĂŒnstigsten Fall fast 108 Euro - ein Vielfaches der Spitzenanbieter. Daher gilt: Nutzen Sie fĂŒr Ihren persönlichen Fall den Geldsparen-Vergleich zur Risikolebensversicherung.

Risikolebensversicherung - Welche Versicherungssumme brauche ich?

Wer als Familie kleine Kinder im Haushalt hat, sollte in etwa das FĂŒnffache seines Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme einsetzen; wer "nur" fĂŒr den Partner vorsorgen möchte, kommt mit dem Dreifachen in der Regel aus.

Risikolebensversicherung - Wie lÀuft die Absicherung?

Die Risikolebensversicherung ist keine Kapitalanlage, es gibt also am Ende der Laufzeit kein Geld zurĂŒck. Die BeitrĂ€ge werden nicht angespart und sind lediglich die RisikoprĂ€mie fĂŒr den Todesfallschutz. Die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme kommt zur Auszahlung, wenn die versicherte Person verstirbt.

Wovon hÀngt die Beitragshöhe der Risikolebensversicherung ab?

In erster Linie ist fĂŒr den Beitrag die Versicherungssumme entscheidend. Weiteren Einfluss hat das Alter der versicherten Person, der Gesundheitszustand und die Vertragslaufzeit. GeprĂŒft wird aber auch, ob der Versicherungsnehmer risikoreiche Sportarten betreibt, ob er regelmĂ€ĂŸig zur Zigarette greift, welchen Beruf er ausĂŒbt sowie die Provisionen- und GebĂŒhren der Versicherungsgesellschaft.

MĂ€nner zahlen weniger, warum?

Seit dem 21. Dezember 2012 gelten sogenannte Unisex-Tarife fĂŒr VersicherungsbeitrĂ€ge. Gerade fĂŒr die Risikolebensversicherung hat Unisex enorme Auswirkungen auf die BeitrĂ€gshöhe des Mannes. Die fĂŒr Frauen bisher relativ gĂŒnstigen BeitrĂ€ge bei dieser Versicherungsleistung lagen darin begrĂŒndet, dass ihre Lebensspanne statistisch lĂ€nger ist als die von MĂ€nnern. Das Sterberisiko ist geringer. Durch die Unisex-Tarife ist hingegen eine Mischrechnung fĂ€llig, nach der MĂ€nner weniger zahlen mĂŒssen.
Vergleich Risikolebensversicherung
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
Jetzt zum Geldsparen Newsletter anmelden!

Liebe Leserinnen und Leser,

Thomas Brummer mein Name ist Thomas Brummer. Ich studierte Betriebswirtschaftslehre an der UniversitĂ€t Augsburg und war wĂ€hrenddessen als Werkstudent bei der LV 1871 und der Hypovereinsbank tĂ€tig. Im Anschluss schrieb ich fĂŒr das Anlegermagazin Der AktionĂ€r.

Suchen Sie ein bestimmtes Thema?

Artikel Suchen

Oder schreiben Sie mir einfach, wenn Sie eine Frage haben.

Mail

Ich freue mich auf eine Mail von Ihnen

» Autoren von geldsparen.de

Leserkommentare

noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben

Name*

Email*

Überschrift*

Kommentar

Ziffernfolge
hier eingeben:
neu laden


*Pflichtfelder

 

Foto: Colourbox.de ID:4640

Der Geldsparen-Newsletter

Schon abonniert?

Unser Newsletter versorgt Sie regelmĂ€ĂŸig mit aktuellen Themen zu:

Geld
Geld
  Gesundheit
Vorsorge
Wohnen
Wohnen
  Beruf
Beruf/Ausbildung
Internet & Telefon
Internet & Telefon
  Unterwegs
Unterwegs

Anrede

Vorname

Nachname

eMail*

Newsletter (wöchentlich)

Spartipp des Tages (tÀglich)

Ich erklÀre mich mit der Nutzung meiner Daten
    laut Nutzungsbedingungen einverstanden.

 

*Pflichtfelder

 
Bereich: Vorsorge Pagename: monatsbericht_risiko_lv(4640)