Fritz Himmel
Ein Beitrag von Fritz Himmel, 12.04.2017

Riester-Rente Staatliche Riester-Zulagen voll ausschöpfen

Verschenken Sie kein Geld! Für Familien zahlt sich die Riester-Rente aus - dank der starken Rendite durch die hohen staatlichen Zulagen.
Riester-Rente Staatliche Riester-Zulagen voll ausschöpfen

Familien sollten die staatlichen Riester-Zulagen in voller Höhe mitnehmen.

Auch 2017 gilt: Familien mit Kindern profitieren enorm von der Riester-Rente - dank dem Rendite-Turbo "Riester-Zulage". Damit sich Ihr Riester-Vertrag aber auch auszahlt, ist es wichtig, dass Sie die Riester-Förderung immer voll ausschöpfen: Derzeit beträgt die staatliche Riester-Grundzulage 154 Euro. Für jedes Kind gibt es 185 Euro. Für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde, sogar 300 Euro im Jahr.

Folgende Riester-Bedingung sind dafür zu beachten: Sie müssen mindestens vier Prozent – maximal aber 2.100 Euro – Ihres Bruttojahreseinkommens pro Jahr in Ihren Riester-Vertrag einzahlen, um die kompletten Zulagen zu erhalten. Zahlen Sie weniger ein, so erhalten sie auch nur anteilig die Zulagen. Die vier Prozent müssen Sie aber nicht alleine aufbringen, denn in diese Berechnung werden die staatlichen Zulagen immer mit hinein gerechnet.

Wie sich ein Riester-Vertrag für Familien rechnet

Beispiel Riester-Rente 2017: Ein Familienvater verdient 40.000 Euro jährlich, seine Frau ist nicht berufstätig, die zwei Kinder sind drei und sechs Jahre alt. Die Ehefrau hat ebenfalls einen Anspruch auf einen eigenen Riester-Vertrag plus Zulagen.

In diesem Modellfall gibt es jährlich 600 Euro Kinderzulage plus zweimal 154 Euro Grundzulage. Die Familie bekommt somit 908 Euro jährlich an Riester-Zulagen geschenkt. Bei vier Prozent des Gehalts - 1.600 Euro - bleibt ein zu zahlender Eigenanteil von lediglich 57,66 Euro im Monat, da ja die Zulagen mit angerechnet werden. Und die Ehefrau braucht lediglich maximal 60 Euro Eigenanteil im ganzen Jahr in ihren Vertrag einzahlen.
Bei der Auswahl eines Riester-Produkts sollten Sie darauf achten, dass Sie einen Vertrag
  • mit einem guten Rendite/Kosten-Verhältnis wählen,
  • die staatliche Förderung voll ausschöpfen,
  • den Vertrag bis zur Rente durchhalten.
Mein Tipp: Bei den Riester-Produkten mit Fonds fällt übrigens keine 25-prozentige Abgeltungsteuer an, wie etwa beim herkömmlichen Fondssparen. Sie kassieren hier die Erträge jeweils netto. Echte Verluste sind für Sie zudem auch nicht möglich - wenn Sie den Vertrag durchhalten. Die Anbieter müssen zum Vertragsende mindestens Ihre gezahlten Beiträge plus aller staatlichen Riester-Zulagen bereitstellen.
Zur Auswahl stehen Ihnen fünf Riester-Modelle:
  • klassische Rentenversicherung,
  • fondgebundene Rentenversicherung,
  • Fondssparplan,
  • Banksparplan
  • sowie Wohn-Riester
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Leserkommentare

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12.08.2013 08:51 Uhr
Blacky: Vorsicht
Ich kann jedem nur raten genau auf die Nebenkosten wie laufende Gebühren zu achten. Gebühren waren bei meiner Sparkasse so hoch, dass ich meinen Riestervertrag gekündigt habe, ja es war pure Abzocke! Dazu kommen Microzinsen und eine Inflation die derzeit weit über der liegt die offiziell ausgewiesen wird. (stimmt genau so wie der Armutsbericht oder die Arbeitslosenstatistik dieser Regierung)! Riester war in meinem Fall eine reine Kapitalvernichtung. Deshalb kann ich nur eindringlich davor warnen. Jede Anlage direkt in Aktien ist wesentlich besser. Die Grundidee von Riester ist gut, aber die Umsetzung ist in Bezug auf Gebühren katastrophal. In meinem Fall waren dies alleine an Gebühren weit über 200 Euro pro Jahr und haben die Staatlichen Zulagen und die Erträge aufgefressen. Dazu kommt die Inflation - besser kann man sein sauer verdientes Geld nicht vernichten!


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