Fritz Himmel
Ein Beitrag von Fritz Himmel, 13.01.2016

Minijobs 2016 Mehr Geld, neue Regeln

Ein beliebtes Beschäftigungsverhältnis bei Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern ist der Minijob. Das sind die aktuellen Fakten für 2016:
Für 2012 hat der Gesetzgeber bei Minijobs einige wichtige Änderungen geplant.

Zu den beliebtesten Minijobs gehört die Arbeit im Supermarkt, gefolt von der Haushaltshilfe

Seit 2013 dürfen geringfügig Beschäftigte 450 statt 400 Euro verdienen. Außerdem sind alle neuen Minijobs grundsätzlich rentenversicherungspflichtig.

Welche Auswirkungen hat die Erhöhung auf 450 Euro?

Für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer bietet die Erhöhung den Vorteil, dass verstärkt in monatlich unterschiedlichem Umfang gearbeitet werden kann, ohne dabei gleich befürchten zu müssen, dass sich dadurch sofort die versicherungsrechtliche Beurteilung ändert. Zusätzlich kann das Einkommen in zwei Monaten innerhalb eines Kalenderjahres unvorhergesehen die 450-Euro-Grenze überschreiten.

Aber Vorsicht im Jahr 2016: Der neue gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde gilt - wo relevant - auch bei Minijobs. Somit ist die 450-Euro-Grenze schneller erreicht. Wird die Grenze überschritten drohen ganz reguläre Sozialversicherungsabgaben. Das könnte bedeuten, dass am Ende weniger Geld übrigbleibt!

Was gilt jetzt genau bei der Rentenversicherung?

Minijobber sind künftig automatisch voll in der Rentenversicherung abgesichert und erhalten so unter anderem auch Ansprüche auf Reha-Leistungen, eine Erwerbsminderungsrente und die Riester-Förderung.

Dafür müssen sie den pauschalen Rentenversicherungsbeitrag des gewerblichen Arbeitgebers von 15 Prozent durch eigene Mittel um 3,7 Prozent bis zur dann aktuellen Beitragshöhe der Rentenversicherung von 18,7 Prozent (2016) aufstocken. Maximal wären das dann bei einem 450-Euro-Verdienst lediglich 16,65 Euro monatlich.

Es gibt beim Minijob aber eine Wahlmöglichkeit:
Stellen Sie einen Antrag auf Versicherungsfreiheit, bleibt es weiterhin lediglich bei der pauschalen Abgabe des Arbeitgebers. Das neue Modell gilt für alle Neuverträge seit 2013. Altverträge sind hiervon nur betroffen, wenn dort die Verdienstgrenze von 400 auf 450 Euro abgeändert werden soll.

Wie Minijobber jetzt von der Riester-Rente profitieren

Das Aufstocken lohnt sich aber: Hat ein Minijobber zum Beispiel keine weiteren Einnahmen, so braucht er lediglich 60 Euro im Jahr in einen Riester-Vertrag zu investieren, um die jährliche Grundförderung von 154 Euro zu erhalten.

Für jedes Kind gibt es zusätzlich 185 Euro bzw. ab 2008 Geborene sogar 300 Euro jährlich oben drauf. Eine Frau mit einem vierjährigen Kind bekäme so vom Staat 454 Euro im Jahr für ihre Riester-Altersvorsorge geschenkt. Mehr Rendite gibt es sonst nirgends
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Leserkommentare

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09.01.2012 19:42 Uhr
Schiffner, Berlin: Änderungen bei Mini-Jobs
Sehr hilfreiche und frühzeitige Information.


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