Oliver Mest
Ein Beitrag von Oliver Mest, 17.02.2017

Krankenversicherung Passende private Krankenversicherung für Kinder finden

Sie wollen oder dürfen ihr Kind nicht gesetzlich versichern? Auf was Sie achten sollten, um die passende private Krankenversicherung für Ihr Kind zu finden.
Private Krankenversicherung für Kinder

Bis zwei Monate nach der Geburt muss die private Krankenversicherung Kinder ohne Gesundheitsprüfung und Risikoaufschläge aufnehmen.

Liegen Ihr Gehalt oder das Ihres Partners über der Beitragsbemessungsgrenze oder sind beide Elternteile privat versichert? Dann ist die beitragsfreie Familienversicherung der gesetzlichen Kassen für Sie nicht möglich und Sie müssen ihre Kinder separat versichern.

Dabei haben sie die Wahl: Die eine Möglichkeit besteht darin, ihr Kind freiwillig gesetzlich zu versichern. Wer hingegen auf eine private Versicherung setzt, sollte für einen optimalen Schutz einiges beachten.

Muss die private Krankenversicherung Neugeborene versichern?

Ja, Neugeborene müssen von der privaten Krankenversicherung des Elternteils aufgenommen werden. Allerdings muss der Nachwuchs binnen zwei Monaten nach der Geburt nachgemeldet werden. Es besteht Anspruch auf einen privaten Vollschutz und zwar ohne Gesundheitsprüfung und Aufschläge für bei der Geburt bereits bekannte Krankheiten. 
Die einzige Einschränkung: Der Schutz für das eigene Kind darf nicht besser sein, als der des versicherten Elternteils. Top-Schutz kann nur beansprucht werden, wenn auch ein Elternteil Top-Schutz abgeschlossen hat.

Können auch ältere Kinder ohne Risikoprüfung versichert werden?

Muss ein älteres Kind versichert werden, sieht es anders aus: In solchen Fällen darf die private Krankenversicherung Anträge ablehnen, wie bei Erwachsenen oder die Aufnahme des Kindes von Risikozuschlägen abhängig machen.
Tipp: Schalten Sie am besten einen Makler oder einen Versicherungsberater ein. Er hilft Ihnen, den optimalen Schutz für Ihr Kind zu finden.

Wie hoch sollte der Leistungsumfang gewählt werden?

Sie sollten die Leistungen nicht zu knapp wählen. Denn wählen Sie einen Tarif mit einem hohen Eigenanteil, etwa für Zahnersatz oder kieferorthopädische Leistungen kann das teuer werden, wenn Extra-Zuzahlungen fällig werden – vor allem bei zwei oder drei Kindern kann das eine echte finanzielle Belastung werden. Meiden sollten Sie auch private Krankenversicherungen mit "Hausarztprinzip": Bei einem solchen Tarif müssen Sie sich erst einmal an einen festgelegten Arzt wenden, bevor Sie einen Facharzt aufsuchen.
Tipp: Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob dieser einen Zuschuss zahlt. Ansprechpartner dafür ist der Arbeitgeber des privat versicherten Elternteils, der über den Zuschuss für den versicherten Arbeitgeber hinaus bis zur Beitragsbemessungsgrenze einen Zuschuss für die Kinder leisten kann.

Können die Beiträge für die Kinder steuerlich abgesetzt werden?

Seit der Neuregelung der steuerlichen Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge sind die Prämien für die Kinder steuerlich voll absetzbar, soweit sie den gesetzlichen Mindestschutz abdecken. Der Basisschutz deckt gewöhnlich etwa 80 Prozent der monatlichen Prämie ab – damit können Sie bei 100 Euro Prämie mit einem Steuerbonus von bis zu 40 Euro rechnen.
Tipp: Nutzen Sie auf der Suche nach einem passenden Tarif unseren Vergleich zur privaten Krankenversicherung:
Vergleich Private Krankenversicherung
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