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Risikoleben Risikolebensversicherung im Vergleich

Risikolebensversicherung

Der Zweck einer Risikolebensversicherung ist die Vorsorge f√ľr die Hinterbliebenen. Die Police sichert den Tod der versicherten Person ab, ganz gleich ob dieser durch Unfall oder Krankheit eintritt. Verstirbt der Versicherte, erhalten die Hinterbliebenen einen Kapitalbetrag, dessen H√∂he bei Vertragsabschluss der Risikolebensversicherung fest vereinbart worden ist. Endet der Vertrag jedoch zur Lebenszeit des Versicherten, so werden keine Leistungen f√§llig. Eine Risikolebensversicherung ist keine Kapitalanlage! Die Beitr√§ge werden hier nicht f√ľr die eigene Altersvorsorge angespart. Es handelt sich bei dieser Absicherung also um einen reinen Schutz im Katastrophenfall. Daher kann die Risikolebensversicherung schon f√ľr relativ niedrige Einzahlungen einen hohen finanziellen Versicherungsschutz gew√§hren.

1. F√ľr wen ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll?

Allgemein gilt: F√ľr alle, die im Todesfall Hinterbliebene zu versorgen haben. Meist ist das bei Familien der Fall. Sind Kinder noch in der Ausbildung und ist eine Immobilie abzuzahlen, kann das beim Wegfall des Einkommens des Hauptverdieners schnell den finanziellen Ruin bedeuten. Gerade f√ľr die neuen Formen des h√§uslichen Miteinanders wie die Patchwork-Familie, ehe√§hnliche Gemeinschaft oder einfache Partnerschaft - also gerade auch f√ľr unverheiratete Paare und sogenannte „zusammengew√ľrfelte“ Familien - ist eine Risikolebensversicherung ein sinnvoller und oft der einzige Weg, die finanzielle Absicherung preiswert zu regeln. Dabei sollten sich Elternteile bzw. Partner gegenseitig absichern. H√§ufig wird nur an den Hauptverdiener gedacht. Stirbt aber die Frau – also Hausfrau und Mutter -, so haben auch M√§nner in guten Jobs Probleme, jahrelang eine Kinder- und Haushaltsbetreuung zu zahlen.

1.1. Ein Abschluss ist also sinnvoll f√ľr:

- Junge Familien, deren niedriges Einkommen andere Formen der finanziellen Absicherung nicht erlauben,
- Selbständige mit Partner und/oder Kindern, die keine oder erst seit kurzer Zeit Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen,
- Alleinerziehende, die noch f√ľr einen l√§ngeren Zeitraum f√ľr ihre Kinder sorgen m√ľssen,
- Personen, die bei der Finanzierung einer Immobilie vom Kreditgeber zum Abschluss einer Lebensversicherung aufgefordert werden. Bausparkassen verlangen oft eine spezielle Art der Risikolebensversicherung. Bei diesen sogenannten Restschuldversicherungen sinkt die Versicherungssumme und damit auch die Pr√§mie in dem Ma√üe, wie die Schulden auf dem Konto der Bausparkasse abnehmen. Der Versicherte wird allerdings bez√ľglich der H√∂he des Beitrags jedes Jahr entsprechend seinem Alter h√∂her eingestuft, so dass ein Teil der Ersparnis wieder verloren geht. F√ľr die Deckung eines Baukredites von 200.000 Euro muss man bei einer Restschuldversicherung mit monatlichen Beitr√§gen zwischen 25 und 30 Euro rechnen.

Tipp: Bei Angeboten der Baufinanzierungsgesellschaften f√ľr eine Restschuldversicherung ist Vorsicht geboten. Es sind selten besonders g√ľnstige Angebote! Besser ist, man fragt selbst bei einigen Versicherern an.

2. Wonach richtet sich die Beitragshöhe bei der Risikolebensversicherung?

Entscheidend ist erst mal die H√∂he der Versicherungssumme. Grunds√§tzlich gilt: Je j√ľnger man einsteigt, desto weniger muss man an Beitr√§gen zur Risikolebensversicherung zahlen. Weiteren Einfluss auf die Berechnung haben:

- Alter der versicherten Person
- Vertragslaufzeit
- Gesundheitszustand
- risikoreiche Hobbys
- Unterscheidung zwischen Raucher und Nichtraucher
- Beruf
- H√∂he der Provision f√ľr den Versicherungsvertreter
- Geb√ľhren des Versicherers

3. Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Die Versicherungssumme und die Vertragslaufzeit kann jeder nach seinem individuellen Bedarf berechnen. Als Faustregel gilt: Wer als Familie noch kleine Kinder hat, sollte das F√ľnffache seines Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme einsetzen. Wer nur f√ľr den Partner vorsorgt, das Dreifache. Vorhandene Verbindlichkeiten sollten jedoch mindestens abgedeckt werden. Sinnvoll ist es, Hinterbliebene abzusichern bis sie finanziell auf eigenen Beinen stehen k√∂nnen. F√ľr jedes Kind empfiehlt sich eine Erh√∂hung der Versicherungssumme um jeweils 75.000 Euro zu berechnen. Eine vierk√∂pfige Familie mit einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro w√ľrde demnach auf eine Versicherungssumme von 200.000 bis 250.000 Euro kommen.

4. Wie lange sollte die Versicherung laufen?

4.1. Versorgungspflicht

In der Regel sollte die Laufzeit so lange bemessen sein, dass zumindest die Versorgungspflicht gegen√ľber den Kindern abgedeckt ist. F√ľr Eltern mit Kleinkindern ist daher eine Laufzeit von 20 Jahren ideal. Sind die Kinder schon √§lter, wird eine zehnj√§hrige Laufzeit auch gen√ľgen. Generell gilt: Die Laufzeit sollte so lange gew√§hlt werden, dass man bis zum Ende der Versicherung schon etwas Geld auf die Seite legen konnte, die Kinder aus dem Haus sind und die Rentenanspr√ľche das Existenzminimum der Partnerin bzw. des Partners garantieren. F√ľr die Durchschnittsfamilie bedeutet das eine Laufzeit bis zum 50. oder 55. Lebensjahr.

4.2. Vorteil von zehn Jahren Laufzeit

Bei Zehnjahresvertr√§gen hat man den Vorteil, bis zum Ende der Laufzeit die Risikolebensversicherung in eine Lebensversicherung umwandeln zu k√∂nnen. Dieses Recht auf Umwandlung gew√§hren Versicherer n√§mlich nur bis zum Ende des zehnten Versicherungsjahres. Das kann f√ľr gesundheitlich angeschlagene Versicherungsnehmer von gro√üem Vorteil sein. Vorausgesetzt die Versicherungssumme bleibt gleich, erspart man sich eine erneute Gesundheitspr√ľfung. Diese h√§tte unter Umst√§nden erheblich h√∂here Beitr√§ge f√ľr die Lebensversicherung zur Folge.

4.3. Fallende Summe im Todesfall

Viele Gesellschaften bieten auch einen Vertrag mit fallender Todesfallsumme an. Die Versicherungssumme reduziert sich in dem Ma√üe, wie die eigenen Kinder heranwachsen und auf eigenen F√ľ√üen stehen. Das hei√üt: Bei einer Laufzeit von 20 Jahren zahlt der Versicherte beispielsweise die letzten f√ľnf Jahre keine Pr√§mien mehr. Der Vertrag l√§uft beitragsfrei mit einer reduzierten Versicherungssumme weiter.

5. Auf was sollte der Kunde bei Abschluss eines Vertrages achten?

5.1. Auswahl der Versicherungsgesellschaft

Eines grunds√§tzlich vorweg: Am Markt finden sich Preisunterschiede von bis zu 300 Prozent. Beispiel: Eine 30-j√§hrige kaufm√§nnische Angestellte, Nichtraucherin, m√∂chte ihr Kind absichern. Bei einer Laufzeit von 20 Jahren soll im Falle ihres vorzeitigen Todes das Kind eine garantierte Versicherungssumme (Leistung im Todesfall) von 150.000 Euro erhalten. Bei g√ľnstigen Anbietern kostet die Risikolebensversicherung j√§hrlich zwischen 70 und 80 Euro an Pr√§mie. Bei teuren Marktangeboten k√∂nnten aber auch mehr als 200 Euro im Jahr anfallen. Ein Vergleich lohnt also.

5.2. Korrekte Angaben beim Ausf√ľllen des Antrags

Die Versicherer legen verst√§ndlicherweise sehr viel Wert auf die Angaben zur Gesundheit. Hier etwas zu verschweigen, lohnt sich auf keinen Fall. Die Unternehmen haben bei falschen Ausk√ľnften drei Jahre lang das Recht, vom Vertrag zur√ľckzutreten. Versicherungsschutz und gezahlte Pr√§mien sind dann verloren. Aber auch wenn der Anbieter nicht von sich aus den Vertrag aufl√∂st, k√∂nnen falsch gemachte Angaben, und zwar sp√§testens im Todesfall, zum Verlust des Versicherungsschutzes f√ľhren.

Ein Beispiel: Stirbt der Versicherte an einem Herzinfarkt und hat im Vertrag eine ihm schon bekannte Erkrankung am Herzen verschwiegen, so sind die eingezahlten Pr√§mien und der Auszahlungsbetrag f√ľr den Todesfall unwiederbringlich verloren. Ebenso hat der Kunde korrekte Angaben √ľber einen gef√§hrlichen Beruf (zum Beispiel: Wachpersonal) oder Hobbys, die nachweislich durch eine hohe Unfallquote (beispielsweise Drachenfliegen) gekennzeichnet sind. Das Zigarettenrauchen zu verschweigen, lohnt sich auch nicht, denn der Raucher ist heutzutage mit modernen Analyseverfahren bei einer eventuellen Gesundheitspr√ľfung schnell √ľberf√ľhrt.

5.3. Gesundheitspr√ľfung

Die Versicherungsunternehmen wollen vor Abschluss des Vertrags nat√ľrlich √ľber den Gesundheitszustand informiert sein. Bei Versicherungssummen unter 150.000 Euro (bei einigen Versicherern liegt die Grenze sogar bei 200.000 Euro) vertrauen die Gesellschaften auf den eigenen Angaben. Bei h√∂heren Summen wird ein √§rztliches Attest verlangt. In der Regel gilt: je h√∂her die Versicherungssumme, je penibler die Versicherungsgesellschaften. Einige Versicherer verlangen beispielsweise (Eintrittsalter unter 45 Jahren) ab 500.000 Euro Versicherungssumme eine Blutuntersuchung, einen HIV-Test und ein EKG. Die Kosten √ľbernehmen in der √ľberwiegenden Anzahl die Unternehmen. Man sollte sich auf jeden Fall vorher erkundigen, denn Labortests sind unter Umst√§nden sehr kostspielig.

5.4. Risikozuschläge

Manche Versicherer erheben bei Aus√ľbung gef√§hrlicher Hobbys oder Berufe einen Zuschlag. Darunter fallen, je nach Gesellschaft, zum Beispiel Bergbauarbeiter, Pyrotechniker, Journalisten in Krisengebieten, Sprengmeister oder Freizeitaktivit√§ten mit besonderer Todesfallgef√§hrdung (Motorrennsport, Fallschirmsprung, Ultraleichtflug, usw.)

5.5. Nichtraucher/Rauchertarife

Viele Gesellschaften haben f√ľr Raucher spezielle Tarife, die in der Regel wesentlich teurer sind als vergleichbare Nichtrauchertarife. Ein m√§nnlicher Raucher im Alter von 35 Jahren kann im ung√ľnstigsten Fall bei einigen Anbietern sogar fast das Doppelte zahlen wie der gleichaltrige Nichtraucher. Wer gerade das Laster des Rauchens hinter sich gelassen hat, sollte bei Abschluss einer Nichtraucherpolice vorsichtig sein: Die R√ľckfallquote ist bekannterma√üen hoch.

5.6. Verbundene Risikoversicherung

Ehepaare k√∂nnen auch gemeinsam eine Risikolebensversicherung abschlie√üen. Die Versicherungssumme wird nur beim Tod des zuerst Sterbenden ausbezahlt. Der Vorteil: Der Beitrag f√ľr eine verbundene Versicherung ist meist g√ľnstiger als zwei getrennte Policen. Paare ohne Trauschein fahren hingegen aus steuerlichen Gr√ľnden mit einer wechselseitigen Versicherung am besten. Grund: die geringen Freibetr√§ge unverheirateter Paare bei der Erbschaftssteuer!

5.7. K√ľndigung

Die Versicherungen k√∂nnen zum Ende des laufenden Versicherungsjahres gek√ľndigt werden. Haben Sie die monatliche Pr√§mienzahlung gew√§hlt, ist eine K√ľndigung sogar mit Monatsfrist zum Ende des n√§chsten Ratentermins m√∂glich. In beiden F√§llen gilt aber: Der fr√ľhestm√∂gliche Termin einer K√ľndigung ist immer erst zum Ende des ersten Jahres der Versicherung.

5.8. Versicherungsvertreter

Der Kunde muss sich auf die Aussagen eines Vertreters verlassen k√∂nnen (OLG Hamm, Az: 9 U 109/91). Das hei√üt: Macht der Vertreter einer Versicherung beispielsweise exakte Angaben √ľber die H√∂he der √úberschussverrechnung, die im Vertrag nicht schriftlich festgehalten sind, zieht man am besten seinen Partner als Zeugen hinzu. So hat man unter Umst√§nden bessere Karten, sollte es sp√§ter zu einem Schadenersatzprozess kommen. Ist der Versicherungsvertreter nicht dazu berechtigt alle wichtigen Angaben f√ľr eine Gesellschaft zu machen, so ist er dazu verpflichtet den Kunden darauf hinzuweisen. Die Versicherung muss im Streitfall beweisen, dass der Vertreter auf seine eingeschr√§nkten Vollmachten hingewiesen hat (OLG Frankfurt, Az: 2U 152/88).

5.9. Antragsformulare genau studieren!

- Sind die persönlichen Daten korrekt?
- Sind zusätzliche Vereinbarungen schriftlich vermerkt?
- Sind Beginn und Laufzeit der Versicherung genau berechnet?
- Gibt es eine Kopie des Versicherungsvertrages f√ľr Ihre Unterlagen?

6. √úberschusssysteme – wie die Versicherer kalkulieren

Die Versicherer kalkulieren die Beiträge vorsichtig und erwirtschaften einen Überschuss, der an die Versicherten ausgezahlt wird. In der Praxis werden drei verschiedene Verfahren angewandt.

6.1. Bonussystem (auch Todesfallbonus oder Leistungsrabatt genannt)

Die Versicherungssumme wird um die √úbersch√ľsse aufgestockt und die Familie bekommt im Versicherungsfall bei gleichbleibenden Beitr√§gen eine h√∂here Endsumme ausgezahlt. Nachteil: Auszahlungsbetrag im Todesfall ist nicht in voller H√∂he garantiert. Es besteht aber auch die M√∂glichkeit, durch ein sogenanntes Nachversicherungssystem die Versicherungssumme zu garantieren. Reichen die √úbersch√ľsse der Versicherungsgesellschaft nicht aus, den Todesfallbonus in voller H√∂he zu garantieren, kann dies der Versicherte mit h√∂heren Beitr√§gen ausgleichen.

6.2. Beitragsverrechnung (auch als Sofortrabatt bezeichnet)

Die Gewinnanteile aus den zu erwartenden √úbersch√ľssen werden j√§hrlich verrechnet. Das hei√üt: Bei konstanter Versicherungssumme sinken je nach H√∂he des √úberschusses die Pr√§mien. Nachteil: Die Versicherungsgesellschaften k√∂nnen die H√∂he der Beitragsverrechnung f√ľr die Zukunft nicht garantieren. Die Folge sind Schwankungen bei der H√∂he der Pr√§mien.

6.3. Verzinsliche Ansammlung

Die angesammelten √úbersch√ľsse werden erst am Ende der Laufzeit gezahlt. Nachteil: Die Verzinsung ist meist wenig attraktiv, so dass davon in der Regel abzuraten ist.

7. Was ist steuerlich zu beachten?

Der Staat erkennt die Beitr√§ge als Sonderausgaben f√ľr Vorsorgeaufwendungen im Rahmen der Sonderausgabenh√∂chstbetr√§ge an. Bei der Auszahlung f√§llt keine Einkommens-, aber Erbschaftsteuer an. Das ist bei verheirateten Paaren in der Regel nicht so problematisch, da hier sehr hohe Freibetr√§ge gelten. Anders sieht es jedoch bei nicht verheirateten Paaren aus. Hier liegt der Freibetrag lediglich bei 20.000 Euro. Grunds√§tzlich ist auch die Erbschaftsteuer vermeidbar: Um die Steuer zu umgehen, sollte derjenige, der das Geld im Todesfall erhalten soll, die Police abschlie√üen und seinen Partner versichern. In diesem Fall zahlt er f√ľr seine eigene Absicherung im Todesfall seines Partners und die Erbschaftsteuer entf√§llt. Im Klartext: Wer als Versicherungsnehmer eine Versicherungsleistung aufgrund eines Vertrages erh√§lt, bei dem die Pr√§mien selbst bezahlt wurden, erh√§lt die Versicherungsleistung nicht als Erbe, sondern als vertragliche Leistung und somit steuerfrei.

Beispiel: Ein Ehepaar will eine optimale Absicherung dadurch erreichen, dass auf beide Partner eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wird. Im ersten Vertrag wird das Leben des Mannes versichert: Er wird im Antragsformular als versicherte Person eingesetzt. Versicherungsnehmerin und Bezugsberechtigte im Todesfall ist in diesem Vertrag hingegen seine Ehefrau. Umgekehrt – also ''√ľber Kreuz'' – verh√§lt es sich in der zweiten Risikolebensversicherung, mit der das Leben der Ehefrau versichert werden soll. Hier ist der Ehemann Versicherungsnehmer und Erlebensfall-Bezugsberechtigter, w√§hrend das Leben seiner Frau versichert wird (versicherte Person).

8. Wie erhält man die Leistungen im Todesfall?

Die Hinterbliebenen m√ľssen folgende Unterlagen der Risikolebensversicherung einreichen: den Versicherungsschein, die amtliche Sterbeurkunde, ein √§rztliches oder amtliches Zeugnis √ľber die Todesursache und gegebenenfalls √ľber Beginn und Verlauf der Krankheit, die zum Tod gef√ľhrt hat.

9. Wie kann man k√ľndigen?

Der Versicherte muss einen Monat vor Ende der vertraglich vereinbarten Zahlperiode gek√ľndigt haben. Wer einen Wechsel zu einem anderen Anbieter plant, muss vorher pr√ľfen, ob der neue Versicherer bei verschlechterter Gesundheit m√∂gliche Risikozuschl√§ge erhebt.

9.1. Alternative Beitragsfreistellung

Eine Alternative zur K√ľndigung ist die Beitragsfreistellung, bei der die Beitragszahlung komplett eingestellt wird. Der Versicherer kalkuliert an Hand der eingezahlten Beitr√§ge und angefallenen √úberschussanteile eine neue Versicherungssumme. Der Schutz verringert sich nat√ľrlich, doch bleibt eine gewisse Grundversorgung erhalten.

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