Max Gei├čler
Ein Beitrag von Max Gei├čler, 22.11.2016

Neuerungen 2017 Pflegeversicherung wird teurer

2017 steigen die Beitragsbemessungsgrenzen und der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Ein ├ťberblick ├╝ber die Neuerungen bei den Sozialabgaben.
Neuerungen 2017 Pflegeversicherung wird teurer

Der h├Âhere Beitrag zur Pflegeversicherung ab 2017 dr├╝ckt das Netto-Gehalt

Gesetzliche Rentenversicherung: In der Renten- und Arbeitslosenversicherung West erh├Âht sich der Satz, bis zu dem Pflichtbeitr├Ąge anfallen, von 6.200 Euro auf 6.350 Euro Brutto im Monat. Im Osten springt der Satz gleich um 300 Euro nach oben, und zwar von 5.400 auf 5.700 Euro pro Monat. Beim aktuellen Beitragssatz von 18,7 Prozent m├╝ssen Gutverdiener im Westen mit einer Mehrbelastung von 14 Euro im Monat rechnen, im Osten sind es 28 Euro. Den gleichen Betrag steuert der Arbeitgeber bei.

Gesetzliche Krankenversicherung: Hier steigt das Beitragslimit moderat an. Die bundesweit einheitliche Beitragsbemessungsgrenze erh├Âht sich von 4.237,50 Euro auf 4.350 Euro. Das entspricht einem Jahreseinkommen von 52.200 Euro. F├╝r Beitragszahler bedeutet dies eine Mehrbelastung von 9,50 Euro im Monat, wenn das Gehalt die Beitragsbemessungsgrenze ├╝bersteigt. Zudem erheben fast alle Krankenkassen Zusatzbeitr├Ąge.

Geldsparen.de-Tipp: Die Verdienstgrenze, bis zu der Arbeitnehmer pflichtversichert sind, klettert auf 4.800 Euro pro Monat. Verdienen Sie im laufenden und im kommenden Jahr mehr, k├Ânnen Sie sich privat krankenversichern.

Gesetzliche Pflegeversicherung: Zum 1. Januar tritt die n├Ąchste Stufe des Pflegest├Ąrkungsgesetzes in Kraft. Dadurch entfallen die bisherigen drei Pflegestufen. Sie werden durch f├╝nf Pflegegrade ersetzt. Das Ziel ist es, geistige und k├Ârperliche Einschr├Ąnkungen k├╝nftig gleicherma├čen zu erfassen und in die Beurteilung der Pflegebed├╝rftigkeit einzubeziehen. Positiv: Die Leistungen der Pflegeversicherung erh├Âhen sich in vielen Bereichen. Daf├╝r m├╝ssen gesetzlich Versicherte einen Wermutstropfen schlucken: Der Beitrag zur Pflegeversicherung steigt um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55 Prozent, Kinderlose zahlen k├╝nftig 2,8 Prozent.

Hartz IV-S├Ątze: Schulkinder unter 14 Jahren erhalten ab Januar mehr Unterst├╝tzung. Der Hartz IV-Satz steigt f├╝r Kinder zwischen sechs und 13 Jahren von 270 auf 291 Euro. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren m├╝ssen sich hingegen mit f├╝nf Euro mehr im Monat begn├╝gen. Sie erhalten jetzt 311 Euro. Das gleiche gilt f├╝r ledige Erwachsene. Ehepaare bekommen ab n├Ąchstem Jahr 368 statt bisher 364 Euro.

Geldsparen.de-Tipp: Viele gesetzliche Krankenversicherungen erh├Âhen 2017 ihren Zusatzbeitrag. Mit unserem Krankenkassen-Vergleich finden Sie eine g├╝nstige Versicherung.
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Liebe Leserinnen und Leser,

Max Geißler mein Name ist Max Geißler. Auf geldsparen.de k├╝mmere ich mich vor allem um die Themen Geldanlage, Altersvorsorge und Immobilien. Ich habe Politikwissenschaften studiert und bin als Journalist und Buchautor t├Ątig.

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