Kevin Schwarzinger
Ein Beitrag von Kevin Schwarzinger, 12.03.2017

Gesetzliche Krankenversicherung Krankenkasse zahlt Brillengläser

Künftig haben Menschen mit Sehschwäche etwas mehr Grund zur Freude. Gesetzlich Versicherte mit starker Kurz- oder Weitsichtigkeit bekommen eine Sehhilfe auf Rezept.
Gesetzliche Krankenversicherung Krankenkasse zahlt Brillengläser

Krankenkassen beteilligen sich an Brillengläsern und Kontaktlinsen.

Gute Nachricht für Brillenträger: Gesetzlich versicherte Personen mit einer Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien bekommen künftig Brillengläser auf Rezept. Diese Regelung wurde im Februar dieses Jahres im Rahmen des Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) verabschiedet. "Es kann nicht sein, dass Menschen mit schweren Sehfehlern ohne geeignete Sehhilfe bleiben. Die Korrektur der derzeitigen Regelung war längst überfällig", kritisiert BBSV-Präsidentin Renate Reymann.

Optiker-Verband warnt vor zu hohen Erwartungen

Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) schätzt, dass nur 1,4 Millionen der insgesamt 41,2 Millionen Deutschen mit Sehschwäche die nötige Fehlsichtigkeit aufweisen, um von der Neuregelung profitieren zu können.

"Die Medienberichterstattung der letzten Tage war bisweilen geeignet, beim Verbraucher den Eindruck entstehen zu lassen, die Krankenkassen würden bei den Betroffenen wieder für die gesamte Brille aufkommen", so der ZVA. In Wahrheit gebe es lediglich einen Zuschuss seitens der Krankenkassen für Brillengläser und Kontaktlinsen.
Krankenkasse

Die Ausweitung des Leistungsanspruches gilt :

  • Bei einer Kurzsichtigkeit ab - 6,0 Dioptrien oder Weitsichtigkeit ab + 6,0 Dioptrien.
  • Bei einer Hornhautverkrümmung ab 4,0 Dioptrien oder schweren Sehbeeinträchtigung.
  • Bei Blindheit der Stufe 1 auf beiden Augen, trotz bestmöglicher Brillenkorrektur.
Die Höhe der Subvention richtet sich nach Festbeträgen, die der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) festlegt. "Die Festbeträge variieren zwischen 10 und 112 Euro, erklärt GKV-Sprecherin Ann Marini gegenüber dem MDR.

Bis 2003 hatten alle gesetzlich Versicherten mit Sehschwächen Anspruch auf eine Brille. Seitdem gilt: Nur, wer mit Sehhilfe maximal 30 Prozent Sehvermögen hat, bekommt von der Krankenkasse die Brille bezahlt.
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